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Auf die Plätze... Der Start zum Mountainbike-Rennen. 

TSV Benediktbeuern-Bichl

Junge Biker wollen eigenen Parcours

Benediktbeuern - Die Mountainbike-Veranstaltung des TSV Benediktbeuern-Bichl war am vergangenen Sonntag wieder ein voller Erfolg. Die Sportler arbeiten weiter daran, in Benediktbeuern einen professionellen Parcours einrichten zu können.

Traumhaftes Wetter, gut 200 Teilnehmer und viele begeisterte Zuschauer an der   Strecke: „Es ist richtig gut gelaufen“, freut sich Marcus Klingler, Spartenleiter der Mountainbike- und Skiabteilung im TSV. „Besonders schön ist, dass nichts passiert ist und niemand verletzt wurde.“ Am Start waren vor allem Kinder- und Jugendliche.

Die Ehrenamtlichen in der Mountainbike-Sparte sind derzeit auch bei einem anderen Projekt sehr engagiert. Wie schon berichtet, würden sie gerne an der Wurz (Bereich alter Skihang hinterm Schwimmbad) eine Trainingsstrecke für Moutainbiker gestalten. „Bei der Veranstaltung am Sonntag bin ich immer mal wieder darauf angesprochen worden“, sagt Klingler und betont: „Wir planen keinen Downhill-Parcours, sondern rein Cross-Country.“ Die Fläche, die die Sportler im Auge haben, ist 6000 Quadratmeter groß. Sie soll nicht nur den Jugendlichen zum Training dienen, sondern auch Erwachsene ansprechen, die im Loisachtal anspruchsvoll mit dem Bergradl fahren möchten.

Einige Jugendliche im Verein (das Einzugsgebiet geht auch Richtung Penzberg und Murnau) sind so talentiert, dass sie im Sommer an der EM in Graz teilnahmen (wir berichteten). Um das hohe Niveau halten zu können, möchte der Verein bessere Trainingsbedingungen schaffen.

Laut Klingler soll ein „naturnaher Kurs“ gestaltet werden, der sich in die Landschaft einfügt. Mit Steinen, Baumstämmen und anderen Holzelementen wollen die Sportler Stufen bauen oder kleine Hügel modellieren. „Es gibt keine Möglichkeiten zu Sprüngen oder Loopings“, betont Klingler.

Die geplante Strecke war vergangene Woche auch kurz Thema im Gemeinderat, dem Klingler ebenfalls angehört. Es wurde vereinbart, dass die Sportler einen Entwurf anfertigen, der die Topologie des Geländes in die Strecke einbezieht. Klingler und sein Team wollen den Entwurf zügig ausarbeiten und dann im Gemeinderat vorstellen.

Die Gemeinde steht dem Projekt grundsätzlich wohlwollend gegenüber, sieht aber noch Klärungsbedarf. „Über Unterhalt, Pflege und Parkplätze müssen wir noch im Detail sprechen“, sagte Bürgermeister Hans Kiefersauer gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Und auch haftungsrechtliche Fragen müssten geklärt sein, bevor man grünes Licht gebe.

Passt alles, könne die Strecke ein touristisches Aushängeschild für die Gemeinde werden, sagt Kiefersauer. Es müsse allerdings auch dafür Sorge getragen werden, dass es auf der Strecke „nicht extrem zugeht“.

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