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Bichl denkt über freie WLan-Hotspots im Ort nach.

Gemeinderat diskutiert

Hotspots im Dorf: Bichl denkt über freies WLan nach

Bichl - Gibt’s in Bichl bald öffentliches WLan? Der Gemeinderat ist nicht abgeneigt. Auch Ideen, wo die kostenlosen Hotspots eingerichtet werden sollen, gibt es bereits.

Zugang zum Internet zu haben, ist für viele Menschen heute eine Selbstverständlichkeit. Der Freistaat Bayern will durch sein Programm „Bayern-WLan“ die Kommunen bei der Finanzierung von öffentlichen Hotspots fördern. Dafür gibt es Zuschüsse vom Wirtschaftsministerium.

Soll man dieses Angebot auch in Bichl annehmen? Darüber diskutierte der Gemeinderat am Dienstagabend ausführlich. Laut Bürgermeister Benedikt Pössenbacher werden zwei Hotspots mit 2500 Euro bezuschusst, für den weiteren Unterhalt ist dann aber die Gemeinde zuständig. „Die laufenden Kosten betragen 27 Euro im Monat“, sagte der Bürgermeister.

Derzeit gibt es im Gasthof Bayerischer Löwe schon WLan von „Freifunk München“. Das Netz sei allerdings nicht besonders gut, berichtete Zweiter Bürgermeister Markus Geißler.

Grundsätzlich war der Gemeinderat nicht abgeneigt, ein oder zwei Hotspots auf Kosten des Freistaats einrichten zu lassen, etwa im „Bayerischen Löwen“ oder im Rathaus. „Das Sendegerät, von dem das Signal ausgeht, kann man leicht an die Wand hinschrauben“, sagte Pössenbacher. Und der Bereich „Rathaus“ sei ein zentraler Bereich, so Geißler: „Gleich daneben sind Kinderspielplatz, Bushaltestelle und der Saal im ,Bayerischen Löwen‘.“ Ähnlicher Meinung war auch Helmut Kolbeck: „Da halten sich auch viele Gäste auf.“ Am Schwimmbad sei ein Hotspot dagegen nicht sinnvoll. Für die paar Tage im Jahr“ würde es sich nicht lohnen, zitierte Pössenbacher aus dem Bauausschuss.

Michael Knestel äußerte sich zurückhaltend: „Bestimmt melden sich besorgte Bürger wegen Strahlen.“ Bei einem Hotspot mit 300 Metern Reichweite „ist nämlich ganz schön Saft dahinter“.

Eine definitive Entscheidung fiel in der Sitzung am Dienstag noch nicht. Die Räte wollen sich jetzt erstmal von einem Fachmann beraten lassen sowie technische und bauliche Fragen stellen. Und auch die Standortfrage ist noch nicht ganz geklärt – das Schwimmbad steht noch zur Diskussion, und auch der Bahnhof ist im Gespräch. Der Beschluss, zuerst weitere Informationen einzuholen, fiel einstimmig.

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