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Reger Betrieb herrscht bereits in Benediktbeueren - und das nicht nur bei Sonnenschein. Bei Regen ziehen Sportschwimmer gerne im Alpemnwarmbad ihre Bahnen.

Kühles Vergnügen

Bitte recht frostig: Badesaison ist eröffnet

Bad Tölz-Wolfratshausen - Der Blick aus dem Fenster verheißt im Moment noch nicht viel Sommerliches. Dennoch: die Badesaison hat begonnen, und wer ganz tapfer ist, kann sich überall bereits in die Fluten stürzen.

In den heimischen Seen sollte man im Moment noch ordentlich Kälteresistenz mitbringen: Walchen- und Kochelsee lassen den Schwimmer bei etwa 12 Grad bibbern, im Sylvensteinsee klettert das Thermometer immerhin auf etwa 16 Grad – das allerdings nur im Gebiet Faller Brücke.

Auch der Starnberger See kann bislang nur mit 13 Grad dienen. So steht es jedenfalls auf der Homepage des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen, wo man sich jederzeit über die aktuellen Werte informieren kann. „Es wird nur in der obersten Schicht gemessen“, sagt Michael Wagner, Hygienekontrolleur beim Landratsamt. „Wenn die Füße weiter unten sind, wird’s schnell noch kälter.“ Die Wasserqualität bei den Gewässern im Landkreis ist einwandfrei, ein Badeverbot herrscht lediglich in zwei Lenggrieser Baggerweihern (Nähe Bretonenbrücke und an den Tennisplätzen).

Geplantscht wird auch bereits in den Freibädern: So vermeldet das Alpenwarmbad Benediktbeuern schon regen Zulauf. Mit 20 und 27 Grad in den beheizten Becken kann man ja auch ganz gut zurechtkommen. „Bei uns ist eigentlich immer was los. Wir sind sehr zufrieden,“ berichtet Betriebsleiter Robert Baumgartner. Das Bad hat seit Anfang Mai täglich geöffnet, egal welches Wetter herrscht. „Den Sportschwimmern ist es sogar lieber, wenn es regnet, dann können sie ungestört Bahnen ziehen. Nass werden sie ja sowieso.“ Es gibt heuer übrigens drei neue Hollywoodschaukeln, die die Gäste kostenlos nutzen können.

Beim Nachbarn in Bichl ist es im Naturfreibad noch nicht ganz so warm. Trotzdem: „Das Konzept hat sich super bewährt“, freut sich Bürgermeister Benedikt Pössenbacher. Das idyllische Bad mit einem 1000 Quadratmeter großen Becken war heuer schon gut besuch. Ein neu gespanntes Volleyballnetz lädt die Besucher zum Sporteln ein.

Im „Kristall Trimini“ dürfen sich die Badenden auf ein beheiztes Außenbecken mit mindestens 24 Grad freuen. Hier ist seit dem 1. Mai alles sommermäßig parat, plus neuer Liegen für die Badegäste. Dass die andauernden Renovierungsumbauten stören, glaubt Betriebsleiter Marco Kettmann eher nicht „Das ist ja alles Innenausbau.“

Im Arzbacher Freibad ist man dagegen noch nicht so glücklich. „Das Wetter macht halt Schwierigkeiten“, sagt Betreiber Schorsch Willibald. Immerhin: „Bei uns ist das Wasser zurzeit wärmer als im Mittelmeer“ scherzt Willibald. 19 Grad hat er am letzten schönen Tag gemessen.

Auch in Lenggries waren es bisher nur sieben Tage Schwimmvergnügen, denn das Bad wird nur bei schönem Wetter geöffnet. Das Wasser erwärmt sich aber rasch – wegen der beiden Regenerationsbecken, die nur eine Tiefe von 30 Zentimeter haben. „Ein bisserl Sonne, und schon passt es“, sagt Lorenz Demmel, der als Badeaufsicht tätig ist. Es gibt eine optische Veränderung, denn das Haus hat einen neuen „sommerfrischen’“ Anstrich bekommen.

Einige Neuerungen gibt es dagegen im Tölzer Naturfreibad Eichmühle. Das Kinderplanschbecken neben der Südwestwiese wurde modernisiert. Betonstufen erleichtern jetzt den bequemen Einstieg. Das Babybecken bekommt ein Sonnensegel. Zudem wurden zwei neue Rutschen bestellt. Außerdem gibt es einen neuen „Wasserbewohner“: ein sieben Meter langes Gummikrokodil soll als Wasserspielzeug den Kindern Spaß machen. Zudem wurden einige der privaten Umkleidekabinen renoviert. „Viel los war noch nicht“, berichtet Schwimmmeister Reinhard Oberleitner. „Kein Wunder bei dem Wetter.“ Die 16 Grad Wassertemperatur sei nur für hartgesottene Schwimmer gut zum aushalten.

Zudem wurden die Preise in der Eichmühle moderat erhöht, nämlich um jeweils 50 Cent. Erwachsene zahlen also 3,50 Euro, Kinder zwei Euro. Die Saisonkarten bleiben preislich wie im vergangenen Jahr.

Auch am beliebten Kirchsee nimmt die Badesaison Fahrt auf: Der Steg auf der Kiosk-Seite kann wieder betreten werden. „Die Bretter waren verfault und die Pfosten im Unterbau morsch“, erklärt Sachsenkams Bürgermeister Hans Schneil. „Außerdem musste die Treppe neu gemacht werden.“ Eigentlich sollten die Renovierungsarbeiten bis 1. Mai abgeschlossen sein, doch es gab Verzögerungen bei der Baufirma. Momentan hat der moorige Kirchsee 16,5 Grad.

Das wärmste Wasser im Landkreis hat übrigens der Harmatinger Weiher in der Gemeinde Egling: Der beliebte Weiher kann schon mit satten 18,5 Grad punkten.

Ines Gokus

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