Segnung der „neuen alten“ Fischer-Statue: Pater Johannes Neuner (mit Bürgermeister Thomas Holz, li.) gestern am Kochelsee bei der feierlichen Einweihung der zurückgekehrten Figur. Foto: fn

Fischer-Statue: Zur Einweihung typisches Fischerwetter

Kochel am See - Nach langer Pause steht am Kochelsee wieder eine Fischer-Statue.

Jahrelang war sein Podest am Ufer verweist. Nun steht er wieder droben: Der „Fischer“ vom Kochelsee.

Am gestrigen Sonntag wurde die Statue eingeweiht, die vom österreichischen Bildhauer Oswald Rifesser nach genauem Vorbild des Originals von Professor Richard Miller gefertigt worden war (wir berichteten). Dass es bei der kleinen Zeremonie regnete, störte Bürgermeister Thomas Holz dabei nicht so sehr. „Es ist halt ein typisches Fischerwetter. Da beißen die Fische gut“, ließ sich der Gemeindechef von den örtlichen Fischern sagen.

Holz bezeichnete die neue Statue als „Zeichen der besonderen Verbindung“ zwischen Kochel und seinem Ortsteil Walchensee. Denn die Kosten für die Figur, laut Holz „knapp 25 000 Euro“, waren komplett von einem Walchenseer Bürger übernommen worden, der namentlich aber nicht genannt werden will.

P. Johannes Neuner segnete den neuen „Fischer“ und erinnerte dabei an die Apostel, die einst selbst als Fischer über den See Genezareth gefahren waren, bevor Jesus sie zu „Menschenfischern“ machte. Die neue Statue, so P. Neuner, solle nun hier am Seeufer stehen und an all’ diejenigen erinnern, die tagtäglich hinaus auf den Kochelsee fahren. fn

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