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Arbeiten bei Kochel am See

Bus statt Zug am Wochenende

Kochel am See - Am Wochenende werden die Arbeiten an der Brücke über den Pessenbach bei Kochel abgeschlossen. Daher müssen sich Bahnfahrer auf Schienenersatzverkehr einstellen.

Auf Schienenersatzverkehr müssen sich Bahnfahrer einstellen, die am kommenden Wochenende zwischen Kochel und Bichl unterwegs sind. Aufgrund von Bauarbeiten an der Eisenbahnbrücke über den Pessenbach ist die Strecke am 8. und 9. Oktober komplett gesperrt. Anstelle von Zügen fahren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Wie berichtet, wird diese Brücke vollständig erneuert. Zu diesem Zweck wurde in der Zwischenzeit eine Hilfsbrücke errichtet, die nun ausgedient hat. Am Samstag wird der neue Brückenüberbau aus Stahl mit einem Schwerlastkran vor Ort eingehoben, wie ein Sprecher der Bahn auf Anfrage berichtet.

„Danach werden die letzten Arbeiten an den Brückenköpfen und den Widerlagern der Brücke vorgenommen“, so der Bahn-Sprecher weiter. Am Sonntag werden dann die Schienen eingebaut. Das Ganze erfolgt nach einem besonderen Verfahren. „Dieses wird derzeit von der Deutschen Bahn an verschiedenen Brücken erprobt“, erklärt der Sprecher. Bislang sei es üblich, die Schienen auf Schwellen zu verschrauben. Nach dem neuen System werden die Schienen nun in einem speziell gefertigten Lagerkasten mit einer elastischen Masse eingegossen. „Der Effekt ist, dass die Schiene keine direkte Verbindung mit der Konstruktion der Brücke aus Stahl hat“, so der Sprecher. Das Ergebnis: Wenn der Zug über die Brücke fährt, ist die Schallübertragung deutlich minimiert: „Die Überfahrt wird wesentlich leiser, das Brückendröhnen fällt weg.“

Das System wird jetzt auf fünf Jahre getestet. Wenn es sich bewährt, sagt der Sprecher, dann gibt es eine allgemeine Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt und kann flächendeckend eingesetzt werden. „Bewährt es sich nicht, werden die Schienen wie in der Vergangenheit an den Schwellen verschraubt.“ Das neue Verfahren war übrigens auch der Grund, weshalb sich der Neubau der Brücke verzögert hatte. Nach Angaben der Bahn musste zunächst auf die Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamts gewartet werden, um das Verfahren ausprobieren zu können. Eigentlich hätten die Arbeiten bereits vor einem Jahr abgeschlossen werden sollen.

Schienenersatzverkehr

Alle Bahnfahrer, die am Wochenende auf der Strecke zwischen Bichl und Kochel unterwegs sind, müssen beachten, dass der SEV-Bus elf Minuten früher startet, als der Zug und auch etwa zehn bis zwölf Minuten später in Kochel ankommt. Die Haltestellen liegen nicht immer direkt an den Bahnhöfen. Die Fahrradmitnahme ist nur begrenzt möglich.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite http://bauarbeiten.bahn.de/docs/by/infos/961_08-09102016_fahrplan.pdf

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