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Geretsrieder Firma Sieber darf wieder produzieren

Der Geretsrieder Firma Sieber war am 28. Mai untersagt worden, Produkte in Verkehr zu bringen, nachdem zuvor in Produkten Keime in Form von Listeria monocytogenes gefunden wurden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer bundesweiten Erkrankungswelle geführt haben. Nun hat das Unternehmen aber alle behördlichen Auflagen erfüllt. "Das Verbot des Inverkehrbringens ist damit weggefallen", berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung.  Heut gab es einen Ortstermin in der Produktionsanlage. Beteiligt waren neben dem Landratsamt auch Vertreter der Regierung von Oberbayern und Experten des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Die Firma Sieber hat zwischenzeitlich mit Hilfe eines externen Sachverständigen ein Konzept entwickelt, um die im Betrieb bestehende Keimquelle zu beseitigen und zukünftige Kontaminationen ihrer Produkte mit Listerien zu verhindern.  Behördlicherseits ist damit der Weg für einen Neuanfang bei Sieber frei.

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