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Wasserwirtschaftsamt verstärkt Hochwasserschutz am Lainbach

Im Einzugsgebiet des Laingrabens in der Gemeinde Kochel am See befinden sich größere Mengen an Totholz, die bei entsprechenden Hochwasserabflüssen an Brückenbauwerken und im Schluchtbereich des Wildbaches hängen bleiben können. Dadurch kann sich der Bachquerschnitt stark einengen beziehungsweise komplett verlegen. In der Folge kann der Bach über die Ufer treten und die angrenzenden und unterhalb liegenden bebauten Gebiete überfluten. Um dieser großen Gefahr entgegen zu wirken, wurde ein Wildholznetz über die gesamte Bachbreite errichtet. Ziel ist es, nur das Wildholz zurückzuhalten ohne den Geschiebetrieb zu unterbinden. Für den Ausbau ist das Wasserwirtschaftsamt Weilheim zuständig. Die Kosten von rund 70.000 Euro wurden zu 30 Prozent von der Gemeinde Kochel am See  übernommen. Die Unterhaltung des Bauwerkes verbleibt beim Wasserwirtschaftsamt.  Die Bauzeit betrug rund 5 Wochen. Heute wurde das fertige Projekt vorgestellt.

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