Das Siegerfoto (v. li.) zeigt Teilnehmer Josef Gruber aus Flaurling, Bürgermeister Stefan Jocher mit Kindern, Toni Allgäuer und Michael Klinger (Platz eins), Ralph Wagner und Daniel Proske (Platz drei), Flaurlings Bürgermeisterin Britta Ludewig, Walter Seelos aus Flaurling (mit Josef Gruber auf Platz zwei) sowie Helmut Höpfl, Vorsitzender der „Fedagreara“.

Fischerstechen in Schlehdorf

Harter Kampf zwischen Bayern und Tirol

Schlehdorf - Jede Menge Spaß, Sport und Spiel war am Samstag in Schlehdorf geboten: Viele Zuschauer ließen sich das beliebte Fischerstechen nicht entgehen. Zugleich wurde das Freundschaftsfest mit der Partnergemeinde Flaurling gefeiert. Die Tiroler traten gleich mit vier Mannschaften an.

Die „Fedagreara“ hatten alle Hände voll zu tun, um die Veranstaltung zu organisieren. Die anderen Ortsvereine standen unterstützend zur Seite. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Stefan Jocher übernommen.

Mit vier Mannschaften waren die Teilnehmer von der Tiroler Partnergemeinde Flaurling zahlreich bei dem Fest vertreten – und sie schlugen sich ziemlich gut. Insgesamt 16 Mannschaften traten heuer an, unter ihnen auch zwei Frauenteams. Sie allen mussten sich gut wappnen – schließlich war der Kochelsee nur 16 Grad warm. Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage enthielt das Wasser zudem viele Schwebestoffe – nichts Gefährliches, aber das Wasser war weniger schön anzuschauen.

Beim Fischerstechen sind Balance und Geschicklichkeit gefragt – gewonnen hat, wer nicht ins Wasser fällt.

So manche(r) dürfte gehofft haben, dass es die beiden Frauenteams möglichst weit schaffen. Doch Fehlanzeige. Die Damen mussten gleich beim ersten Stechen gegeneinander antreten, und so kam es, dass Michaela Syrowatka und Anna Brandt (Team „Clowns in Therapie“) ausschieden. Die verbliebenen „Kochelseeschixn“ (Anna-Lena Strobl und Monika Loipolder) schlugen sich dann sehr wacker. Die Männer hatten mit ihnen ihre liebe Not. Loipolder balancierte ausgezeichnet. Das Team wehrte so manchen Angriff ab. Erst die „Weilheimer“ (Daniel Proske und Ralph Wagner) konnten sie schlagen. Die Damen landeten letztlich auf Platz vier – und jubelten trotzdem. Die Weilheimer wurden Dritte.

Bei den Flaurlingern stachen sogar Bürgermeisterin Britta Ludewig und ihr Stellvertreter Matthias Praxmarer in See. Unter dem Beifall der Zuschauer kämpften sie sich erfolgreich ins Viertelfinale, wo sie von den „Kochler Stecherbuam“ (Michael Klinger, Toni Allgäuer) aus dem Rennen geschubst wurden.

Die „Kochler Stecherbuam“ lieferten sich mit den „Weilheimern“ einen spannenden Kampf. Der erste Treffer war zu tief, und so kam es zu einer Wiederholung. Toni Allgäuer stand sehr sicher auf dem Brett und überstand zahlreiche Angriffe. Letztlich musste Kontrahent Ralph Wagner ins Wasser. Im Finale trafen die Kochler auf die „Grufties“ (Josef Gruber und Walter Seelos) aus Flaurling. Der Sieg ging klar an die Kochler – was die zahlreichen Zuschauer mit großem Beifall quittierten. Beim gemütlichen Zusammensein wurden aber auch alle anderen Teilnehmer entsprechend gefeiert. 

Die Teilnehmer:

In der ersten Runde schieden aus: „Kochelseerenken“ (Kim Böhmer, Marco Pfeiffer); „die Fantasielosen (Matthias Strobl, Tobias Sporer); „D’jungen Unterauer“(Anton Strobl, Simon Leiß); „Clowns in Therapie“(Michaela Syrowatka, Anna Brandt); „die Unbestechlichen“ (Birgitte Praxmarer, Adi Waldhart aus Flaurling); „Noglzangler“ (Marco Klinger,Leo Sam); „Die Schwindelfreien“ (Daniel Führler, Julius Blersch) sowie „der Stecher und das Ruderluder“ (Max Mauer; Christoph Thalmayer).

Das Viertelfinale erreichten „Das Team, das mir am besten gefällt“(Tobias und Michael Thalmayer), „U6403 Wir saufen ab“(Martin Hellbert und Martin Dosch aus Flaurling), „Strammer langer Hansel und nudeldicke Dirn“(Moritz und Lukas Sam) sowie „Youngsters“ (Britta Ludewig und Matthias Praxmarer aus Flaurling).

Von Rosa Sporer

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