Wieder Giftköder? Verdächtige Wurst am Wegesrand

Bad Tölz - Immer mehr Hunde im Landkreis werden Opfer heimtückischer Anschläge mit Ködern. Nun meldet die Polizei einen weiteren Vorfall:

Am Mittwochnachmittag fraß der Hund einer Tölzerin (50) eine in Scheiben geschnittene Wurst, die am Wegesrand lag. Ob diese vergiftet war, steht allerdings noch nicht fest.

Zwischen Kalvarienberg und Isarsteg in Bad Tölz lag die Wurst im Laub. „Weit weg von Sitzgelegenheiten. Darum muss es nicht unbedingt nur die liegen gelassene Brotzeit von irgendwem gewesen sein“, sagt Gerrit Packhäuser von der Polizei Bad Tölz. Es bestehe „dringender Verdacht auf Sachbeschädigung“. Tiere sind rechtlich gesehen einer Sache gleichgestellt. Die Polizei hat einige Schieben der Wurst zur ntersuchung nach München geschickt. Ob das Fleisch vergiftet war, stehe wohl erst in ein paar Wochen fest. Dem Tier geht es soweit gut. „Die Halterin hat den Hund sofort zum Tierarzt gebracht. Dort hat er ein Brechmittel bekommen“, sagt Packhäuser. „Dank des schnellen Handelns sind keine gesundheitlichen Einschränkungen zu erkennen.“

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