Elegante Gräfin: Christina Schäfer in „Der tollste Tag“. ink

Hoftheater Bergkirchen

Christina Schäfers schauspielerische Reisen ins Ungewisse

Bergkirchen - Sei 2010 steht Christina Schäfer auf der Bühne des Hoftheaters Bergkirchen. Auch jetzt ist sie bei mehreren Inszenierungen dabei. Eines haben alle ihre Engagements: Sie sind Reisen mit unbekanntem Ausgang.

Christina Schäfer ist eine vielseitige Schauspielerin. Auf der Bühne des Hoftheaters Bergkirchen hat sie schon sehr unterschiedliche Rollen gespielt, mal ernst, mal heiter, und in der 20er-Jahre-Revue „Tea for Two“ rückte sie als „Dame in Blau“ als verführerische, selbstbewusste Frau auf der Suche nach Liebe und Glück ins Rampenlicht.

Ihr jüngster Erfolg ist die Gräfin in der „Der tollste Tag“ von Peter Turrini. „Diese Rolle empfinde ich sehr herausfordernd, weil sie innerhalb des Stückes eine große Entwicklung zurücklegt“, erzählt sie. „Da das Stück von der Komödie ins Drama kippt, habe ich hier die Möglichkeit – seit langem einmal wieder – darstellerisch emotional an Grenzen zu gehen.“

Ein Dauerbrenner ist außerdem immer noch die Boulevardkomödie „Vier linke Hände“, ein Zweipersonen-Stück, in dem Christina Schäfer mit Ansgar Wilk auftritt. „Da kann man darstellerisch auch die ganze Bandbreite ausloten. Ich mag das schrullig Verspielte an der Rolle der Sofie sehr“, sagt Schäfer. Aber: „Nach so einem Abend weiß man einfach, was man gemacht hat; zu zweit auf der Bühne, teils mit sehr viel Tempo gespielt, vergeht so eine Vorstellung wie im Flug“.

An der Schauspielerei fasziniert sie, „mit Menschen zusammen zu arbeiten, die das Staunen nicht verlernt haben. Jedes neue Stück ist eine Reise, auf die man sich gemeinsam auf den Weg macht – mit unbekanntem Ausgang.“

Zum Theater ist Christina Schäfer „ganz klassisch über das Schultheater“ gekommen. Zudem hat sie ihre Jugend in Bayreuth verbracht und so schon ganz früh im Festspielhaus hinter die Kulissen geschaut. Nach einem sechswöchigen Ferienjob in der Garderobe des Damenfestspielchores war dann alles klar: „Zu dieser Welt wollte ich auch gehören“, erinnert sie sich.

Am Hoftheater gefällt der Schauspielerin „die Intimität“. Sie liebt es, „auf kleinen Bühnen zu stehen und das Publikum so nah zu spüren“. Ein Vorteil ist für sie: „Da ich hier freiberuflich tätig bin, habe ich natürlich viel mehr Freiheiten, als wenn ich fest an einem Haus engagiert wäre, was mir als Hausfrau mit Mann und Kindern natürlich zu Gute kommt“.

Ein Steckenpferd von Christina Schäfer sind Lesungen: „Da trete ich in verschiedenen Ensembles auf, mal mit einer Cellistin oder Pianistin oder mit beiden zusammen, dem Peter Wittrich X-Tett, oder auch mit Chören“. Letztes Jahr hat ihr auch ein Kinderorgelkonzert viel Spaß gemacht. Die Geschichte „Pfaffelino geht auf Reisen“ hat sie selbst geschrieben habe und damit Grundschulkinder in Pfaffenhofen zum Mitmachen animiert.

Ingrid Koch

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