Auch im Naturbad Vierkirchen ging die Besucherzahl zurück.

Kein guter Sommer

Besucherrückgang in Freibädern

Dachau - In das Dachauer Freibad sind heuer deutlich weniger Badegäste als sonst gekommen. Auch die Besucherzahlen für die Bäder in Ainhofen und Vierkirchen sind geschrumpft. Nun bleibt nicht mehr viel Zeit, um das Defizit aufzuholen.

Für die Freibäder im Landkreis in Ainhofen, Dachau und Vierkirchen hätte es heuer besser laufen können. Vor allem in den Monaten vor dem endlich heißen August haben nur wenige Badegäste die Erfrischung im kühlen Nass gesucht.

Der kaufmännische Leiter der Stadtwerke Dachau, Robert Haimerl, zählt heuer rund 50 000 Badegäste weniger im Freibad Dachau, als im vergangenen Jahr. Insgesamt kommt das Bad auf rund 115 000 Besucher, im vergangenen Sommer waren es noch rund 168 000. „Insbesondere der Juni war deutlich schlechter als der Durchschnitt des Sommers“, erklärt Haimerl. Im Juni waren es nur rund 18 600 Besucher.

„Das hat aber der gute August wieder aufgeholt“, sagt der Stadtwerke-Leiter. Denn im August kamen mehr als doppelt so viele Schwimmer als im Juni. Im Mai wiederum war die Besucherzahl wegen des wechselhaften Wetters und den Regenschauern mit rund 6000 Badegästen besonders niedrig.

„Es war ein Durchschnittsjahr“, sagt die Kassiererin des Vereins für Bewegungsspiele Ainhofen. Der Verein betreibt das Freibad in Ainhofen und ist mit der Saison zufrieden. Rund 16 000 Besucher seien heuer in das ehrenamtlich geführte Bad gekommen. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 5000 mehr, nämlich 21 000 Gäste. „Aber letztes Jahr war auch ein exorbitanter Sommer“, sagt Anita Peters.

Das Freibad in Ainhofen hat Anfang Mai geöffnet. „Von Mai bis Mitte Juni waren es allerdings nur Stammgäste“, sagt Peters. Im Juli des Jahres ziehen die Besucherzahlen normalerweise stark an.

Das war aber heuer erst im August der Fall. „Gerade die letzten Wochen war noch viel zu tun“, sagt Anita Peters. An sehr heißen Tagen war das Freibad teilweise bis 23 oder 24 Uhr geöffnet und die Badegäste konnten bei Flutlicht baden.

Trotzdem beklagt Peters: „Das Wetter war insgesamt sehr wechselhaft. Wir hatten einfach keine durchgehend warme Periode.“ Denn nur mit den Zuschüssen der Gemeinde kann sich das ehrenamtlich betriebene Freibad über Wasser halten.

Ähnlich verlief die Freibadsaison im Naturbad Vierkirchen, erklärt Gemeindemitarbeiter Florian Wiesent: „Am Anfang waren es recht wenig Besucher, aber durch das gute Wetter in den letzten ein bis zwei Monaten haben wir noch aufgeholt.“ Auch heuer seien rund 25 000 Badegäste in das Naturbad gekommen. In den vergangenen Jahren waren es jährlich zwischen 25 und 30 000. Um kostendeckender zu arbeiten, ist das Naturbad allerdings nur an Tagen mit Badewetter geöffnet. Wiesent hofft noch bis Sonntag, 18. September, auf schönes Wetter – dann schließt das Bad in Vierkirchen nämlich.

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