Urkunden: Der Vereinsvorsitzende des VfL Egenburg, Robert Schneider (hinten links) und sein Stellvertreter Ulrich Kalmbach (rechts) mit geehrten Mitgliedern und Helfern.

VfL Egenburg wächst

Neue Räume für die Sportler

Egenburg - Der VfL Egenburg wächst und wächst. Und stellt deshalb die Weichen für die Zukunft: Der lange vorbereitete Um- und Anbau des Sportheims soll im nächsten Monat starten.

Der VfL Egenburg baut für die nächste Sportler-Generation vor. Mit einem Großprojekt stellt der Verein die Weichen für die nächste Sportler-Generation: Wie der Vereinsvorsitzende Robert Schneider auf der Hauptversammlung des Hauptvereins bekanntgab, ist im Juli der offizielle Baubeginn für den von langer Hand vorbereiteten Um- und Anbau des Sportheims.

Die Räumlichkeiten des VfL Egenburg auf dem jetzigen Sportheimgelände werden deutlich erweitert und stellen vor allem eine Investition in die Nachwuchsarbeit des Vereins dar. Denn erneut stieg die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr um rund sieben Prozent auf nunmehr fast 800 an, wobei vor allem im Kinder- und Jugendbereich kräftig zugelegt wurde.

Robert Schneider bedankte sich daher vor allem bei den Trainern und Übungsleitern, die im Bereich der Nachwuchsförderung im Tennis, Turnen, Taekwondo und Fußball aktiv sind. Die im Vorjahr erstmals ausgerichtete und sehr erfolgreiche Sportwoche mit dem Kindergarten, bei der das Angebot des Vereins vorgestellt wurde, stelle nur ein Beispiel für das große Engagement des VfL bei der Kinder- und Jugendarbeit dar. Sie wird auch in 2016 wieder stattfinden und soll eine dauerhafte Veranstaltung des Sportvereins werden.

Der VfL-Vorsitzende stellte zudem die nächsten Schritte beim „größten und allgegenwärtigen Projekt“ des Vereins vor, der Erweiterung des Sportheims. Nachdem der Verein im April die offizielle Baufreigabe seitens des BSLV erhalten hat, finden derzeit mit Hochdruck die Vorarbeiten für den Baubeginn im kommenden Monat statt.

Detailliert informierte Robert Schneider die anwesenden Mitglieder über die Baupläne, die Finanzierung und Kostenschätzung des Großprojekts sowie über den Bauablauf und die geplante Bauzeit. Wiederholt konnte man im vergangenen Jahr die Kriterien für die „Silberne Raute“ erfüllen, die somit dem VfL Egenburg zum zweiten Mal nach 2013 vom Bayerischen Fußballverband überreicht wurde. Für 2018 strebt der Verein die Verleihung der „Goldenen Raute“ an, die pünktlich zum 70-jährigen Vereinsbestehen im Jahr 2019 verliehen werden könnte.

Dass der VfL Egenburg das Gütesiegel für seine hervorragende Vereinsarbeit zu Recht erhalten hat, bestätigten auf der Hauptversammlung die Berichte der Abteilungsleiter in den Sparten Eishockey, Fußball, Gymnastik & Fitness, Ski, Stockschützen und Tennis.

Kritische Worte fand der Vereinsvorsitzende für die Pläne des Gesetzgebers, von Ehrenamtlichen, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren, ein erweitertes Führungszeugnis einzufordern. Die bisherige freiwillige Regelung soll verpflichtend werden. „Immer wieder gibt es Ankündigungen, dass bürokratische Hürden beim Ehrenamt abgebaut werden sollen. Wenn die neue Regelung jetzt eingeführt wird, ist genau das Gegenteil der Fall“, betonte Robert Schneider. Seine Befürchtung: „Damit wird es nicht leichter, ehrenamtliche Helfer in der Jugendarbeit zu finden.“

Wie wichtig die Bedeutung des Ehrenamts ist, zeigte sich bei der abschließenden Ehrung von 25 langjährigen Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern. Gewürdigt wurden: Johann Jung und Johann Waronitza (40 Jahre Ehrenamt), Joachim Döringer (50 Jahre Mitgliedschaft), Klaus Förster, Adelheid Lex, Bernhard Lex, Harald Mang, Horst Mang junior, Andreas Ringel, Richard Staffler junior, Erna Tratz und Helmut Zech (40 Jahre Mitgliedschaft) sowie Franz Augustin, Barbara Balling, Annemie Büschleb, Waltraud Effenberger, Rosemarie Esperschütz, Martin Greppmair, Matthias Gude, Regina Kalmbach, Udo Krause, Stefan Naßl, Bernhard Naßl, Martin Naßl junior und Heidi Taubinger für jeweils 25-jährige Mitgliedschaft.

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