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Fahrzeugweihe: Pfarrer Albert Hack „bei der Arbeit“.

Modernes Fahrzeug für die Feuerwehr

Kirchlicher Segen und ein frommer Wunsch

Eisolzried - Moderne Zeiten brechen für die Feuerwehr aus Eisolzried an: Mit dem neuen „Mittleren Einsatzfahrzeug“, das am Wochenende eingeweiht wurde, sind die Floriansjünger wesentlich schlagkräftiger.

Im Jahre 1999 ist die Freiwillige Feuerwehr Eisolzried noch mit Anhänger und Bulldog ausgerückt, 2002 gab es dann das erste Auto, ein gebrauchtes Fahrzeug mit Baujahr 1984 von der Feuerwehr in Thonstetten/Moosburg. Und nun steht ihr ein hochmodernes MFL-Einsatzfahrzeug für die Hilfeleistungen und Rettungsmaßnahmen bereit.

Das sei „ein Riesensprung in die Zukunft“, meinte Vorstand Bernhard Schmidbauer bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste, die an der Fahrzeugweihe des vom Gartenbauverein festlich geschmückten Mittleren Einsatzfahrzeuges teilnahmen. Anwesend waren unter anderem die Kollegen der übrigen sieben Gemeindefeuerwehren und THW-Chef Georg Leitenstorfer mit seinem Team.

Schmidbauer sprach von der „Euphorie“, die jetzt herrsche. Seine Männer hätten etliche Kurse absolviert, um gleich starten zu können. Er bedankte sich bei der Gemeinde Bergkirchen für die Bereitstellung der Mittel.

Bürgermeister Simon Landmann rechtfertigte, bevor er die offizielle Übergabe des Fahrzeugs vornahm, die Anschaffungskosten in Höhe von knapp 200 000 Euro, die notwendig seien, „um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden“. Es werde ein staatlicher Zuschuss von 70 000 Euro erwartet.

Nun seien Teamgeist und gute Jugendarbeit gefragt, damit in Zukunft das Fahrzeug entsprechend genutzt werde, „um Leben zu retten und Hab und Gut zu schützen“. Kreisbrandinspektor Paul Steier und sein Kollege Kreisbrandmeister Wolfgang Faltermeier überbrachten die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und äußerten ebenfalls die Hoffnung, dass das moderne Einsatzfahrzeug „ein Magnet für die Nachwuchsgewinnung“ sei.

Kommandant Thomas Hörmann stellte das Fahrzeug mit einigen Details vor: Das knapp unter 7,5 Tonnen liegende Gesamtgewicht erfordert keinen Lkw-Führerschein. Sechs Mann haben Platz, 600 Liter Wasser und 50 Liter Schaum werden mitgeführt, zwei Atemschutzgeräte und Wärmebildkamera sind integriert.

Pfarrer Albert Hack segnete nach der Heiligen Messe in der Filialkirche St. Nikolaus in Deutenhausen das Fahrzeug, damit es zu vielen Übungen, zu wenigen Einsätzen ausrücke und die Mannschaft immer gesund heimkommen möge. Und Petrus zeigte Einsehen, denn es hatte aufgehört zu regnen.

Dann formierte sich der lange Festzug mit dem geschmückten Auto voran, gefolgt von der Blaskapelle Schwabhausen, Bürgermeister Simon Landmann, den Gemeinderäten, Ehrengästen, den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, den Paten von der Freiwilligen Feuerwehr Bergkirchen und den Dorfbewohnern zum Feuerwehr-/Bürgerhaus.

Mit dem gemeinsamen Mittagessen wurde weitergefeiert – alles perfekt organisiert vom Feuerwehrteam und der Dorfgemeinschaft.

ink

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