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Anstich: Bürgermeister Fahrenzhausen Heinrich Stadlbauer, 2. Bürgermeisterin Claudia Kops, ehemaliger Bürgermeister aus Fahrenzhausen, Rudi Jengkofer, Brauereichefin Monika von Haniel, MdL Bernhard Seidenath und Bürgermeister Peter Felbermeier.

Brauereifest in Haimhausen 

Drei Tage lang in Feierlaune

Haimhausen - Einmal im Jahr wird das Gelände der Schloßbrauerei Haniel in Haimhausen für drei Tage zum Mittel- und Treffpunkt des Ortes. Am Wochenende war das nicht anders, als die Haimhauser zum Brauereifest strömten.

Das Brauereifest der Schloßbrauerei Haimhausen war ein Wochenende lang Treffpunkt für Jung und Alt. Das ganze Dorf konzentrierte sich auf das Brauereigelände mit seinen Attraktionen.

Bereits am Donnerstag öffnete die Brauereichefin Monika von Haniel die Auslieferungshalle mit Riesenleinwand für das Public Viewing des Viertelfinalspiels der EM. Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft trübte jedoch keineswegs die Feierlaune der Besucher.

Am Freitagabend zum traditionellen Anstich durch Bürgermeister Peter Felbermeier waren der Biergarten und die Bänke im Schatten der alten Schloßparkbäume voll besetzt. Das heiße Wetter förderte den Wunsch nach kühlen Getränken. Als funktionierender Familienbetrieb schafft es die Familie Haniel jedes Jahr, dem Brauereifest eine individuelle Note zu geben. Die Tische in der Halle waren eingedeckt und liebevoll mit Gartenblümchen geschmückt. Im Biergarten war bayerische Gemütlichkeit unter großen Sonnenschirmen angesagt. Im kleinen Zelt war es weniger laut, Eltern und Großeltern konnten in unmittelbarer Nähe der Hüpfburgen den springenden und jubelnden Nachwuchs im Auge behalten.

Abends war in der Auslieferungshalle Party und Tanzen bis zum Abwinken angesagt. Die Band Silvertown sorgte am Freitagabend für Stimmung. Richtig Gas gegeben wurde am Samstag zur vorgerückten Stunde mit „Dr. Ösi und seine Chefpartie“. Sie stimmten das Publikum auf Halligalli in Dirndl und Lederhose ein. Vom Rock’n’ Roll bis zum romantischen Schieber wurde spontan vor der Bühne getanzt, zur Not auch alleine, wenn der Tanzpartner gerade fehlte. Allein die gute Stimmung zählte.

Damit alle Senioren in Haimhausen am Brauereifest teilnehmen konnten, lud die Gemeinde am Samstagnachmittag wieder 937 Senioren ein. Etwa ein Drittel davon folgte der Einladung. Es war ein fröhliches Treffen altbekannter Freunde. Schon vor dem Eingang gab es hier einen Ratsch, dort ein „Servus, wie geht es“.

Mit einem musikalischen Frühschoppen zu Klängen der Haimhauser Dorfmusik begann der Sonntag. Die Seniorchefin der Schloßbrauerei, Dörthe von Haniel, führte persönlich in die Jahrhunderte alten Keller der Brauerei. Mit Taschenlampen bewaffnet, stiegen kleine Gruppen die steilen historischen Treppen hinunter, während ebenerdig weitergefeiert wurde.

Gegen 17 Uhr hieß es dann Abschied nehmen. Die Hüpfburgen schrumpften zu schlichten Plastikhüllen und wurden eingerollt, die Musik verstummte und die Bänke wurden hochgestellt. Bis zum nächsten Jahr kehrte wieder der Alltag in das Brauereigelände ein.

Drei Menschen werden voll Stolz zurückblicken. Sie wurden auf der Bühne von ihrer jungen Chefin Monika von Haniel für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit mit Blumen und einer Urkunde geehrt. Dieses besondere Lob galt Thomas Haider für 30 Jahre, Helmut Motka für 35 Jahre und Hermann Maier sogar für 40 Jahre Treue zur Schloßbrauerei und der Familie von Haniel.

sh

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