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Erinnerungsfoto zum 20-Jährigen der FU (v.l.): Bürgermeister Peter Felbermeier, Gertraud Urlhardt, Elfriede Meier, Maria Westermaier, Claudia Kops, Hildegard Scharfenberger, Marianne Hachinger, Angelika Dudyka, MdL Bernhard Seidenath, Frieda Kropf, Elisabeth Deger, Annemarie Steinhart, Anne Schoder, Anneliese Kowatsch und Rosmarie Schindler.

Haimhausen

20 Jahre Frauenunion: Vom Partyservice zur politischen Kraft

Haimhausen - Zwei Jahrzehnte ist es schon her, dass in Haimhausen ein Ortsverband der Frauenunion gegründet wurde. Der Kampf für Gleichberechtigung ist immer noch aktuell.

„22 Frauen gründeten im Gasthaus zur Post den Ortsverband der Frauen Union Haimhausen“. Diese Neuigkeit war im April 1996 in den Dachauer Nachrichten zu lesen. Erste Vorsitzende war damals Anne Schoder. Jetzt hat die FU Haimhausen ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert – wieder im Gründungslokal.

Die jetzige Vorsitzende Angelika Dudyka führte durch den Abend. Unter den vielen Ehrengästen waren auch die FU-Kreisvorsitzende Anneliese Kowatsch, die CSU-Ortsvorsitzende Claudia Kops, MdL Bernhard Seidenath und der Ehrenbürgermeister Franz Laumbacher. Als besonderen Gast begrüßte Angelika Dudyka ihren Ehemann Christian Dudyka als Kreisvorsitzenden der Christlich Sozialen Arbeitnehmerunion.

1996 war der neu gegründete FU-Ortsverband Haimhausen der siebte Ortverband im Landkreis Dachau gewesen. „Wir sprangen damals völlig unerfahren ins kalte Wasser, aber es gab nur einmal Schwierigkeiten. Das war, als Claudia Kops für den Gemeinderat nominiert werden sollte. Damals waren einige Herren Räte nicht bereit, auf ihren sicheren Listenplatz zu verzichten, und so landete unsere spätere FU- und CSU-Ortsvorsitzende auf Platz sieben. Das machte aber gar nichts, weil sie alle Männer bei den Kommunalwahlen mit den erhaltenen Stimmen weit überholt hat“, freut sich Anne Schoder noch heute.

Mit launigen Worten beschrieb sie den politischen Weg der Gruppe von damals 22 Damen, die inzwischen 52 Mitglieder zählt. In den ersten Anfangsjahren waren die FU-Damen willkommener Partyservice für den Jahresempfang des CSU-Ortsverbands. Dennoch erinnern sich die Gründungsmitglieder gerne an die geselligen Stunden in der Küche von Dr. Ursula Schröder, die als erste Frau in Haimhausen im CSU-Gemeinderat saß.

Inzwischen sind die FU-Damen aus dem Schnittchenmileu längst herausgewachsen und machen sich für Frauenrechte stark.

Entschiedene Worte gab es von der Gastgeberin zur Aufgabe der Frauen Union in der Gesellschaft: „Wir müssen uns weiterhin stark machen für eine tatsächliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Bereichen. Damit wir gleichen Lohn für gleiche Arbeit erzielen. Denn immer noch sind es Frauen, die überproportional von der Altersarmut betroffen sind. Die durchschnittlichen Rentenbezüge liegen bundesweit bei Frauen bei 614 Euro im Monat.“

Für den Einsatz dankte sie ihren langjährigen Weggefährtinnen, unter denen auch die Gründungsmitglieder Marianne Hachinger, Elfriede Meier, Hildegard Scharfenberger, Annemarie Steinhart, Gertraud Urlhardt und Maria Westermaier waren.

Für 15 Jahre in der FU gratulierte die Vorsitzende ihrer Amtsvorgängerin Claudia Kops. Drei Damen waren bereits bei der Frauen Union Dachau gewesen: die Bürgermeisterswitwe Elisabeth Deger (35 Jahre FU), Frieda Kropf und Rosmarie Schindler (beide 30 jahre FU). Sie wechselten mit der Gründung dann zum Ortsverband Haimhausen.

sh

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