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Hinterlassenschaften einer Partynacht am Karlsfelder See: Auf der Tischtennisplatte steht eine zerbrochene Bierflasche, auf dem Weg und in der Weise dahinter und rund um die Tischtennisplätze sind Glasscherben, Pizzakartons und Müll verteilt. Die Wasserwacht sperrte den Bereich mit einem Flatterband ab.

Reste einer Partynacht

Scherben und Müll am Karlsfelder See

Karlsfeld – Zerbrochene Bierflaschen auf einer Länge von 30 Metern rund um die Tischtennisplätze, Pizzakartons, leere Zigarettenschachteln, Müll: Das haben Badegäste am Samstagmorgen am Karlsfelder See entdeckt. Sie meldeten ihre Entdeckung der Wasserwacht.

Der erste Wachdienst zum Auftakt der Sommerferien begann für die Karlsfelder Wasserwachtler gleich mit dieser unerfreulichen Überraschung: Die Hinterlassenschaften einer Partynacht, zerbrochene Bierflaschen auf einer Länge von 30 Metern rund um die Tischtennisplätze, Pizzakartons, leere Zigarettenschachteln, Müll - wurden von Badegästen gemeldet. Die Helfer sperrten sogleich den Bereich mit Flatterband ab, meldeten die Hinterlassenschaften dem Landratsamt, das für die Erholungsflächen zuständig ist, und informierten die Polizei. 

„Die Hinterlassenschaften sind nicht nur ein optisches Problem“, erklärt Oliver Welter, Vorsitzender der Kreiswasserwacht Dachau. Die asphaltierten Wege lassen sich gut reinigen, aber in den Wiesen liegen die Scherben teils monatelang – mit gravierenden Folgen für die Badegäste. „Wir versorgen jedes Jahr mehrere Badegäste mit Schnittwunden an den Füßen“, so Tobias Fritsch, Leiter der Karlsfelder Wasserwacht. Dabei sind es oft nicht nur kleine Wunden: „Vor einigen Jahren hat sich ein Badegast an einer Bierflasche im Wasser so schwer am Fuß verletzt, dass er mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort operiert werden musste“, so Fritsch. 

„Eine große Chance, die Vandalen ausfindig zu machen besteht leider nicht“, sagt Welter. Er spricht aus Erfahrung: „Dieses Phänomen ist nicht neu, wir haben das regelmäßig etwa einmal im Jahr, meist um den Ferienbeginn herum.“ Es handele sich dabei nur um eine Ordnungswidrigkeit, „und die kann man nicht zur Anzeige bringen, solange nichts Schlimmeres passiert“. 

Nachdem die Helfer der Wasserwacht das Gebiet mit einem Flatterband abgesperrt hatten, rückte die Servicefirma an, die für den Karlsfelder See zuständig ist, und reinigte die Tischtennisplätze, Wege und Wiesen – so gründlich, wie es möglich war.

no

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