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1,5 und besser: die Schulbesten des ITG.

Abiturzeugnisvergabe am ITG

Lauter Künstler, Philosophen, Literaten, Wissenschaftler...

Dachau – Zwölf Schüler erreichten am Dachauer ITG einen Abi-Notendurschnitt von 1,5 oder besser. Da durften die passenden Worte nicht fehlen. Ein Redner erhielt sogar Ovationen.

D„Das Abitur ist der Auszug des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“, beschrieb Bastian Brummer in seiner Abiturrede unter großem Gejohle und lautem Beifall das „tranzendente Ziel“, auf das er mit seinen Mitschülern hingearbeitet hat. Bei seiner Rede, die er stellvertretend für den ganzen Abiturjahrgang hielt, konnten die Zuhörer durchaus meinen, einen zukünftigen Philosophie-Studenten vor sich zu haben. Wer weiß, vielleicht geht sein Weg dahin, auf jeden Fall betreten die Abiturienten nun eine neue Welt, findet Brummer. 

„Wir sind nun nicht mehr nur Schüler, wir sind jetzt Künstler, Philosophen, Literaten, Wissenschaftler. Das Abitur öffnet uns eine Tür zu neuen Möglichkeiten. Auch wenn es lange gedauert hat, die Zeit war es 1000 Mal wert. Und jetzt: Macht was draus“, schloss er seine viel umjubelte Rede, die zwar etwas anders war als übliche Abiturreden, aber genau dadurch einen besonderen Charme hatte. 

Außerdem gab es bei der Verleihung der Abiturzeugnisse des Ignaz-Taschner-Gymnasiums am Freitag im Festsaal des Karlsfelder Bürgerhauses noch weitere Grußworte. Und zwar vom Schulleiter des ITG Erwin Lenz, von Landrat Stefan Löwl, der Elternbeiratsvorsitzenden Birgit Fink und der stellvertretenden Vorsitzenden des Alumni-Vereins (Förderverein) Alexandra Siebmann. Manche davon kurz und knackig, wie die von Siebmann, manche ziemlich lang, wie die des Schulleiters, manche sehr außergewöhnlich, manche sehr klassisch, aber dennoch gut, wie die Rede von Birgit Fink.

 Musikalisch untermalt wurde die Feier vom Quartett des Ignaz-Taschner-Gymnasiums: Fanny Simperl und Florian Blickle an der Violine, Ewald Verena am Cello und die Leiterin Jutta Wörther an der Bratsche. Sie lockerten mit ihren Stücken die Feier immer wieder auf.

Besonders stolz konnten die zwölf Schüler sein, die einen Abitur-Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht haben. Dies waren: Verena Zenger (1,5), Andrea Tausch (1,4), Moritz Finsterwalder (1,4), Kristina Engelke (1,3), Lisa Sackmann (1,3), Melanie Fottner (1,3), Magdalena Zollbrecht (1,2), Maximilian Fahle (1,2), Maximilian Grimal (1,2), Nadine Schmidbauer (1,1), Lena Depner (1,0), Loreen Ahmed (1,0), Elisabeth Zollbrecht (1,0). Sie durften auf die Bühne kommen und erhielten ein kleines Geschenk. 

Nachdem sie die meisten Punkte erreicht hat, ist Elisabeth Zollbrecht die Jahrgangsbeste und wurde von Sparkassenmitarbeiter Franz Neumüller erneut auf die Bühne gebeten. Sie erhielt von dem Kreditinstitut ein einwöchiges Sprachstipendium in einer Stadt ihrer Wahl mit Flügen, Hotelübernachtung und dem nötigen Taschengeld. 

Nach einer kurzen Pause folgte die Überreichung der Abitur-Zeugnisse. Und wie geht es nun weiter? Laut Schulleiter Lenz ist es unter seinen ehemaligen Schülern am populärsten, ins Ausland zu gehen: 24 Absolventen des Gymnasiums interessieren sich dafür.

Ignaz-Taschner-Gymnasium: Abiturienten erhalten Zeugnis

Stefanie Ritter

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