Sie wünschen sich noch ein paar Spielgeräte für den Pausenhof: Die Schulsprecher tragen ihre Wünsche vor. khr

„Der Beginn einer bunten Schullandschaft?“

Hebertshausen - Die Dr. Elisabeth-Bamberger-Schule am Standort Hebertshausen ist nun offiziell eröffnet. Der Träger, das Franziskuswerk Schönbrunn, hatte zu der Feier in den Containern eingeladen.

Den kirchlichen Segen sprachen Pastoralreferentin Monika Pscheidl und Pfarrerin Christiane Döring aus. Einige Monate wurde mit Hochdruck daran gearbeitet, um die Schulcontainer zu platzieren und die Versorgungsleitungen zu legen - für alle Beteiligten ein Kraftakt (wir berichteten).

Rektorin Petra Weindl erinnerte an den drohenden Untergang der Schule, nachdem der langjährige Träger, der Verein Kinderschutz, die Schule aufgegeben hatte. „Unsere Schule mit sehr gutem Ruf drohte unterzugehen. Es war eine schreckliche Zeit.“ Zur Erleichterung aller sprang das Franziskuswerk Schönbrunn als neuer Träger ein, und im Frühjahr stellte die Gemeinde Hebertshausen ein Grundstück gegenüber der Grund- und Mittelschule zur Verfügung. Dort stehen nun die Schulcontainer in Reih und Glied für wenigstens fünf Jahre.

„Eher zweckmäßig als inspirierend“, meinte Geschäftsführer Markus Tolksdorf vom Franziskuswerk. Die Entscheidung, die Trägerschaft der Förderschule mit Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung zu übernehmen, fiel Mitte März, so Tolksdorf weiter. Für das Franziskuswerk sei es zwar eine schnelle, aber trotzdem gut überlegte Entscheidung gewesen. „Bildung und Schule sind ein gesellschaftlicher Auftrag, und damit tun wir etwas für die Gesellschaft. So wollen wir der Schülerschaft der ,Bamberger Schule‘ möglichst gute Bildungschancen zuteil werden lassen. Deshalb passt die Schule gut in unser Profil und unseren Auftrag.“

Tolksdorf vertraut auch auf das Engagement und Konzept des Lehrkörpers, dass die Schule im Provisorium funktionieren wird.

Was nach fünf Jahren wird, steht noch in den Sternen. Noch hat sich kein neuer Standort gefunden. Die Zeit drängt aber, denn es soll ein genügend großer Spielraum für eine Planung und Konzeption eines Neubaues vorhanden sein. Hebertshausens Bürgermeister Richard Reischl hofft auf eine enge Kooperation mit der Grund- und Mittelschule Hebertshausen, die sich auf der anderen Seite der Straße befindet: „Der Beginn einer bunten Schullandschaft?“ Als Willkommensgruß überreichte er Rektorin Petra Weindl einen Blumenstrauß.

Natürlich kamen auch die Schüler zu Wort. Die Schulsprecher bedankten sich für ihre neue Schule. Sie hatten natürlich auch einige Wünsche auf dem Herzen. So könnten auf dem Grün des Pausenhofes auch noch einige Spielgeräte gut Platz finden. Sie dachten dabei an eine Schaukel, einen Schwebebalken, einen Sandkasten, eine Rutsche oder sogar eine Kletterwand.

Ansonsten freuen sich die 66 Schüler mitsamt den 27 Lehrern über die erstaunlich hellen Räume. Viel Farbe verbreitet eine freundliche Note in den Gängen und Schulzimmern. Den Außenzaun verkleiden witzige Zeichnungen auf Stoffbahnen, und auch ein Willkommensgruß ist zu sehen. Klaus Rabl

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