Mit dem Radlader unterstützte das THW die Feuerwehr bei den Löscharbeiten im einem Waldstück zwischen Lauterbach und Machtenstein. foto: cst

Von 7.30 Uhr bis 20.53 Uhr

Acht Einsätze: Heißer Tag für die Feuerwehr

Dachau - Möglichst wenig machen und im Schatten bleiben - diese Ratschläge konnten die Kameraden der Feuerwehr Dachau leider nicht befolgen: Sie wurden am Samstag zu acht Einsätzen gerufen.

Den Anfang machte eine ausgelöste Brandmeldeanlage in der Karwendelstraße, die Sprinkleranlage hatte ausgelöst. Kurz vor 7.30 Uhr brannten Holzspäne auf dem Kinderspielplatz am Johann-Sperl-Weg. Um 10.29 Uhr der nächste Alarm: ausgelöste Brandmeldeanlage in der Asylbewerberunterkunft in Deutenhofen. Zur Unterstützung der Kameraden aus Hebertshausen und Ampermoching fuhren die Dachauer mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug in die Nachbargemeinde. Zum Glück war kein Eingreifen notwenig, es war nur Essen angebrannt.

Keine drei Stunden später wieder Alarm in Deutenhofen: Es brannte im Keller eines Wohnhauses. Mit allen Fahrzeugen rückte die Hebertshauser Feuerwehr aus. Dazu kamen die Dachauer Kollegen mit einem Mannschaftstransporter sowie dem Wechsellader mit dem Abrollbehälter Atemschutz. Aus der Eingangstür eines Einfamilienhauses quoll dichter Rauch. Unter schwerem Atemschutz bekämpften die Feuerwehrmänner mit einem C-Rohr das Feuer. Nachdem es gelöscht war, wurde mit der Wärmebildkamera noch nach etwaigen Brandnestern gesucht. Laut Einsatzleitung lag die Brandursache bei der Elektroinstallation im Keller. Aus diesem Grund wurde das Gebäude von der Stromversorgung getrennt - soweit wegen der Photovoltaikanlage möglich. Anschließend wurde für die Ermittlungen der Polizei eine provisorische Beleuchtung aufgebaut. Ein Bewohner erlitt bei dem Brand Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Freisinger Straße musste kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

Als die Dachauer Feuerwehrler wieder zurück waren, wurde die Drehleiter um 16 Uhr nach Eschenried beordert. Dort musste ein größerer Ast beseitigt werden. Die Kameraden hatten die dicken Schutzanzüge kaum abgelegt, da mussten sie diese auch schon wieder anziehen. In der Alten-Römer-Straße wurde um 17 Uhr ein Pkw-Brand gemeldet. Beim Eintreffen hatte die Streifenbesatzung der Polizei das Fahrzeug schon gelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und sperrte die Straße.

Um 18.21 Uhr folgte schon der nächste Alarm: In einem Waldstück zwischen Lauterbach und Machtenstein ist aus noch ungeklärter Ursache ein größerer Stapel Holz in Brand geraten. Die betroffene Waldfläche war etwa 150 Quadratmeter groß. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Lauterbach, Sulzemoos, Schwabhausen, Rottbach, Geiselbullach und Dachau sowie das Technische Hilfswerk. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den umliegenden Wald verhindert werden. Die Löscharbeiten wurden unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Zur Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen zwischen Lauterbach und der Einsatzstelle aufgebaut. Nach über einer Stunde war das Feuer gelöscht.

Der letzte Einsatz des Tages für die Dachauer Feuerwehr, eine Wohnungsöffnung in der Bruckerstraße, folgte um 20.53 Uhr.

dn/khr/cst

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mietzekatz
(19)(0)

Tja, da sehen die Bürger mal. was es bedeutet, ein aktives Mitglied bei einer freiwilligen (!!!) Feuerwehr zu sein.
Hieraus sollten dann so mancher etwas mehr Verständnis und Anerkennung entwickeln.