Im Sautrog den Mühlbach abwärts

Glonn - 40 Sautrog-Kapitäne nahmen am Rennen der Glonner Dorfjugend teil. Für alle Beteiligten war es eine Riesen-Gaudi, die nicht zuletzt im kühlen Nass endete.

Eine Riesengaudi war das große Sautrogrennen, das am Samstagnachmittag zum vierten Mal auf dem Mühlbach, einem Seitenarm der Glonn, vor mehreren hundert anfeuernden Zuschauern ausgetragen wurde. Veranstalter war auch heuer die Glonner Dorfjugend.

Der lustige Wettkampf, bei dem jeweils zwei Paddler in einem Sautrog saßen, hatte Magnetwirkung: Heuer waren nämlich zwanzig Sautröge auf der Glonn unterwegs. Für die Sautrog-Kapitäne ging es darum, auf der 700 Meter langen Strecke am schnellsten voranzukommen.

Doch schon am Start gab es für eine Reihe von Sautrog-Bändigern die ersten bösen Überraschungen - und das ganz zur Freude der Zuschauer. Die einen kippten in ihren Trögen um, die anderen verloren ihre Schnee- oder Getreideschaufeln, die als Paddel dienten. Erfahrene Sautrog-Fahrer hatten ihre Tröge ein wenig erhöht, damit das Wasser nicht so schnell reinläuft. Viel mehr ließ das Reglement aber nicht zu. Denn der Wettkampf-Sautrog, in dem zu Hausschlachtungszeiten die Schlachtschweine abgebrüht wurden, durfte maximal zwei Meter lang, 60 Zentimeter hoch und 70 Zentimeter breit sein. Auch heuer waren eine Reihe junger Damen angetreten. Doch für einen Spitzenplatz reichte es für sie nicht. Es gab vier Renn- Durchgänge, wo jeweils fünf Teams gegeneinander antraten.

Im K.O.-System ermittelt, blieben am Ende die Sautrog-Könige Martin Bickl und Matthias Wallner übrig. Die beiden 28-Jährigen waren von ihrem Trainer Andi Kröner gut vorbereitet worden und gaben im Finale von Anfang an den Ton an. Während die Titelverteidiger Peter Furtmayr und Lorenz Hecht mit ihrem Sautrog „Aida“ deutliche Startschwierigkeiten hatten.

Die Aida-Kapitäne holten zwar im letzten Drittel noch stark auf. Aber sie konnten nicht verhindern, dass Bickl und Wallner, die schon beim ersten Sautrogrennen vor drei Jahren siegten, den Wanderpokal wiederbekamen. Jedoch zeigten sich Furtmayr und Hecht als faire Zweitplatzierte.

Den dritten Platz belegten Günter Huber und Peter Krimmer, vor den beiden Buben und gleichzeitig jüngsten Teilnehmern, Quirin Strauß und Martin Reichlmaier. Zwei Neulinge, nämlich Josef Ostermair junior aus Ainhofen und sein Schwager, Benno Fuchs aus Erlhausen, ruderten sich auf den fünften Platz. Nach dem fast dreistündigen Wettkampf stürzten sich alle 40 Ruderer bei hochsommerlichen Temperaturen in das kühle Nass des Mühlbachs, direkt an der Hohenester-Brücke. Aber damit war das Fest nicht zu Ende. Auch Stunden danach feierten die Teilnehmer in einem kleinen Festzelt neben dem Mühlbach.

Josef Ostermair

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