Steuereinnahmen liegen fast alle im Soll

Petershausen - Daniel Stadelmann zeigt sich im Petershauser Finanzausschuss zufrieden: Mehr Gewerbesteuer als erwartet.

Einen Einblick in die Steuereinnahmen-Situation der Gemeinde Petershausen gab Kämmerer Daniel Stadelmann im Haupt- und Finanzausschuss.

Demnach liegt die Gemeinde bereits nach einem halben Jahr bei rund 5,799 Millionen Euro Steuereinnahmen. Zum Vergleich: Fürs ganze Jahr hatte Stadelmann Einnahmen in Höhe von gut 8,079 Millionen Euro erwartet. Mit eingerechnet ist hier aber so manche Jahresveranlagung wie die Grund-, Gewerbe- und Hundesteuer sowie Schlüsselzuweisungen und sonstige allgemeine staatliche Zuweisungen.

Die Gewerbesteuer weist mit gut 2,188 Millionen bereits deutlich mehr auf als den Haushaltsansatz für 2016 von 1,850 Millionen Euro. Von erwarteten 4,550 Millionen Einkommensteueranteil gingen bis einschließlich Juni rund 2,203 Millionen ein. Der Umsatzsteueranteil erreichte mit 62 364 Euro zum Halbjahr knapp die Hälfte der fürs ganze Jahr erwarteten 127 500 Euro.

Fast genau auf der Ziellinie von 53 000 Euro liegt die Grundsteuer A (für landwirtschaftlich genutzte Flächen) mit 52 953 Euro. Schon das Soll von 638 000 Euro überschritten hat die Grundsteuer B (für die übrigen Bau- und Hausgrundstücke sowie Eigentumswohnungen) mit 660 690 Euro. Mit 15 490 Euro übertraf die Hundesteuer knapp das Jahressoll von 15 000 Euro. Die Schlüsselzuweisungen von 282 000 Euro bleiben fix.

Leicht über den Erwartungen von 103 500 Euro ist der aktuelle Stand der sonstigen allgemeinen Zuweisungen mit 104 976 Euro. Ebenfalls auf Kurs liegen die Einkommensteuerersatzleistungen mit 175 486 Euro zum Halbjahr. Erwartet hat Stadelmann fürs ganze Jahr 355 200 Euro. Mit 52 509 Euro zum Halbjahr hält auch die Grunderwerbsteuer genau den Ansatz von 105 000 Euro fürs gesamte Jahr 2016 ein.

Stadelmann wies darauf hin, dass es sich bei den Einnahmen um so genannte Sollbuchungen handle. Das heißt, Veränderungen sowohl nach oben wie nach unten seien noch möglich. „Bei der Einkommensteuer ist der Haushaltsansatz noch erreichbar. Bei der Gewerbesteuer ist es gerade etwas mehr, aber die schwankt immer sehr stark.“ Da könne er nur hoffen, dass nicht irgendwann eine höhere Rückzahlung für Gewerbesteuervorauszahlungen auf die Gemeinde zukommt. Hohe Einkommensteuerersatzleistungen zeigten, „dass wir eine junge Gemeinde sind, denn die wird nur gezahlt, wenn der Bund junge Familien begünstigt.“ Die Zahlen wurden zur Kenntnis genommen.

(rds)

Auch interessant

<center>Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l</center>

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l
<center>Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l</center>

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l
<center>Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen
<center>Schokoladen-Set zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Meistgelesene Artikel

Der Überfall war "nur ein Scherz"

Röhrmoos - Ein Duo klingelt maskiert und bewaffnet an der Tür eines Bekannten, hält ihm die Pistole an die Schläfe und fordert Rauschgift: Doch das war „alles nur ein …
Der Überfall war "nur ein Scherz"

"Das MVV-Tarifsystem ist ungerecht!"

Undurchschaubar, unlogisch, unverständlich – und zutiefst ungerecht: Das ist das MVV-Tarifsystem, findet Wolfgang Milhard. Ein Beispiel: Von Dachau nach Untermenzing …
"Das MVV-Tarifsystem ist ungerecht!"

Kommentare