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Bei dem Unfall wurde das Kind aus dem Auto geschleudert und starb.

Dreijährige aus dem Auto geschleudert

Unfall bei Dachau: Neue Details bekannt

Dachau - Ein drei Jahre altes Mädchen ist bei einem Unfall vor einer Woche ums Leben gekommen. Inzwischen wurden weitere Details bekannt.

Viele Menschen hat sein Tod sehr berührt, auch weil es erst nach einer einstündigen Suchaktion mit über 50 Einsatzkräften im Gröbenbach gefunden wurde.

Die kleine Familie war in den frühen Morgenstunden in ihrem Citroën auf der B 471 unterwegs, als der schreckliche Unfall passierte, der der dreijährigen Tochter das Leben kosten sollte.

Der Vater, ein 33-Jähriger aus Ungarn mit Wohnsitz in Heidenheim, wollte seine Frau und seine Tochter nach Deutschland nachholen, teilte Polizeisprecher Roland Itzstein mit. „Der Fahrer hatte die ganzen Unterlagen dafür im Auto mit dabei.“ Vielleicht hat der Familienvater seine Frau und sein Kind gerade nach Deutschland geholt, vielleicht waren sie auf dem Weg von Ungarn nach Heidenheim oder umgekehrt. Die Rücksitzbank des Citroën war jedenfalls vollbepackt.

Unklar ist, warum sie dort verunglückten

„Was nicht passt, ist die Unfallörtlichkeit“, so der Sprecher der Polizei. Vielleicht sind sie von der Autobahn gefahren, um eine Pause zu machen.

Der 33-jährige Vater saß am Steuer, neben ihm auf dem Beifahrersitz ruhten seine 33-jährige Ehefrau mit dem dreijährigen Kind auf dem Schoß - nicht angeschnallt, wie die Polizei vor einer Woche mitgeteilt hatte. Sie fuhren gegen 5 Uhr von der A 8 aus gesehen in Richtung Dachau. Kurz nach der Ausfahrt Dachau-Süd kam der Fahrer nach rechts von der Straße ab, das Auto fuhr auf die Leitplanke, hob ab und schlug in zwei Metern Höhe in die angrenzenden Bäume ein. Mutter und Kind wurden aus dem Auto geschleudert. Das Kind fiel in den Gröbenbach.

Über eine Stunde lang suchten rund 50 Einsatzkräfte den Bach ab. Das Kind wurde etwa zwei Kilometer von der Unfallstelle entfernt gefunden, leblos. Die Retter versuchten, es zu reanimieren, im Klinikum Großhadern wurde das dreijährige Mädchen dann für tot erklärt.

Polizei ermittelt gegen die Eltern

Die Eltern wurden bei dem Unfall nicht so schwer verletzt, wie zunächst angenommen. „Der Vater wurde ins Klinikum Großhadern eingeliefert, konnte aber schon einen Tag später ins Dachauer Krankenhaus verlegt werden, wo seine Frau war“, sagte Roland Itzstein, Sprecher der Polizei. Auch die 33-Jährige habe „keine so massiven Verletzungen“ gehabt, wie zunächst angenommen, sagte Itzstein.

Die Polizei ermittelt derweil gegen die Eltern des dreijährigen Mädchens wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr. Zur Unfallursache gibt es laut Itzstein noch keine weiteren Erkenntnisse. Ein Sachverständiger fertigt ein Gutachten an.

Schrecklicher Unfall bei Dachau: Kind stirbt

Zur Vernehmung der Eltern kann die Polizei indes keine Angaben machen. Sobald die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen sind, geht der Fall zur Staatsanwaltschaft.

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