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Eine neue Schule auf einem Bild: Die Indersdorfer FOS ist ins neue Schuljahr gestartet.

FOS in Indersdorf ist eröffnet 

Nach langen Planungen und Vorbereitungen wurde jetzt die erzbischöfliche Fachoberschule Vinzenz von Paul Markt Indersdorf zum neuen Schuljahr eröffnet. Für 41 Schüler begann der erste Schultag an einer völlig neuen Schule.

Die Jugendlichen, die neuen Lehrer und Landrat Stefan Löwl fanden sich im Barocksaal des Klosters Indersdorf zusammen, um die Eröffnung dieser neuen Schule zu würdigen. Eröffnet wurde die kleine Feier von der Musikklasse der 6. Jahrgangsstufe der Realschule mit einem mitreißenden Marsch.

Das Leitmotto der Ansprache des Schulleiters der erzbischöflichen Vinzenz-von-Paul-Schulen, Anton Wagatha, war: „Ein jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Wagatha nannte die Gründung der FOS „historisch“. Er betonte die Chancen, aber auch die große Herausforderung, die dieser Schritt für alle Beteiligten, aber natürlich für die Schülerinnen und Schüler, bedeutet, die das Ziel eines Fachabiturs anstreben.

Landrat Stefan Löwl sprach zum einen davon, wie sehr er sich über diese FOS freut. In der Kooperation zwischen dem Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising einerseits und dem Landkreis Dachau andererseits sei es gelungen, in der sensationell kurzen Zeit von nur zwei Jahren eine Fachoberschule zu eröffnen. Dieses Projekt liege ihm sehr am Herzen, und er versprach, dass der Landkreis die Schule auch weiterhin nach Kräften unterstützen werde. Zum anderen ging Löwl aber auch auf die Hürden ein, die auf die Schüler zukommen werden, und appellierte an sie, mit guten Leistungen das ihre zum Erfolg der neuen FOS beizutragen.

Tobias Draxler stellte als Leiter der Fachoberschule die Frage, warum eine FOS eigentlich so wünschenswert ist – aus Sicht der Lernenden wie aus Sicht des Schulträgers, der Schule und der Lehrkräfte. Es gehe nicht um das Anhäufen von Wissen oder konkret verwertbare berufliche Kompetenzen. Ziel, Aufgabe und Sinn einer allgemeinbildenden Schule sei vielmehr, die Lernenden auf dem Weg zum Erwachsenen zu fördern und zu begleiten. Speziell die Fachoberschule richte sich dabei an Schüler, die bereits älter sind, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und die sich dazu entschieden haben, diesen Weg des schulischen Lernens fortzusetzen. Vertiefen, vernetzen, kritisch sein, analysieren, Neugier und Offenheit sind Kompetenzen und Haltungen, welche die FOS fördern möchte. „Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, der sich unsere neue Schule stellen will.“

In knapp zwei Jahren wird es an der Indersdorfer Fachoberschule die ersten Absolventen geben.

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