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Der göttliche Segen fürs neue Ainhofer Feuerwehrauto von Diakon Albert Wenning.

Fahrzeugweihe in Ainhofen

Die Feuerwehr Ainhofen bekommt ihr erstes neues Löschfahrzeug

Ainhofen - Die Ainhofer Feuerwehrler mussten lange auf ihr erstes, neuwertiges Löschfahrzeug warten. In den vergangenen Jahrzehnten mussten sie sich immer wieder mit gebrauchten Fahrzeugen zufrieden stellen.

Ein Freudenfest für den ganzen Ort war die Einweihung des neuen Löschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Ainhofen. Es war das vierte neue Fahrzeug, das innerhalb weniger Wochen in den Dienst der Marktgemeinde Indersdorf gestellt wurde: Damit sind nun auch die kleineren Ortsteile wie Ainhofen, Eichhofen, Hirtlbach und Langenpettenbach für den Ernstfall gerüstet.

Jedoch lief auch die Einweihung des Feuerwehrfahrzeuges in Ainhofen nicht ohne Regenschauer ab. Aber wenigstens während der Fahrzeugsegnung durch den Feuerwehr-Seelsorger Albert Wenning blieb es trocken. Wenning betonte, dass so eine Segnung mehr als ein guter Brauch sei. Gerade bei den Einsätzen erleben die Feuerwehrler, dass der Menschheit – trotz aller Technik – Grenzen gesetzt sind. „Daher ist es notwendig, den Segen Gottes zu erbitten“, so Wenning nachdem die Bembegga Jungbläser musikalisch auf den Weiheakt eingestimmt hatten. 

Außerdem betonte der Diakon, dass es bei Feuerwehrlern kein Einzelkämpfertum gebe – vielmehr geht es um zutiefst christliches Handeln. Denn bei der Feuerwehr werde das Miteinander groß geschrieben. Dass alle Ainhofer Vereine und auch die Eglersrieder Schützen mit fünf Fahnenabordnungen sowie viele Bürger bei der Fahrzeugsegnung dabei waren, sah Kommandant Werner Scheib als besondere Wertschätzung. Er freute sich, dass Kreisbrandrat Heinrich Schmalenberg und sein Nachfolger Franz Bründler und Kommandanten-Sprecher Thomas Burgmair, den Weg nach Ainhofen gefunden hatten. Beim Festgottesdienst beteten die Floriansjünger dafür, dass ihre Kameraden von den Einsätzen mit dem neuen Fahrzeug unverletzt zurückkehren. 

Scheib betonte bei seiner Festrede, dass das neue Tragkraftspritzenfahrzeug in der 113 Jahre alten Wehr das dritte und erstmals ein neues Fahrzeug sei. Der vorherige Unimog, der einst ein Räumfahrzeug war, habe nach 40 Jahren ausgedient. Und das gebrauchte Tanklöschfahrzeug konnte wegen eines Pumpenschadens nicht mehr zum Einsatz kommen. 

Deshalb war die Feuerwehr in den vergangenen drei Jahren nur eingeschränkt einsatzfähig – eine schwierige Zeit für die Mannschaft, die aber die Hoffnung auf eine Neuanschaffung nie verloren hat. Kreisbrandrat Schmalenberg fiel auf, dass in der 36-köpfigen Wehr auch mehrere junge Damen zu den Einsätzen mitfahren. Ihr Engagement verdiene besondere Würdigung. 

Nach der Fahrzeugweihe fand das erste Dorffest in Ainhofen statt: Im Zelt spielten die Bembegga Jungbläser und wurden von der „Schmüamhofa Muse“ abgelöst. Außerdem ließ der stellvertretende Kommandant Thomas Fottner die kleinen Gäste auch einmal Feuerwehrmann sein und machte mit ihnen eine Rundfahrt mit dem neuen Feuerwehrauto.

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