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Stolz auf eine gelungene Veranstaltung: Schorsch Weimer (links) sowie Willi Lamm und Bürgermeister Franz Obesser (von rechts) gratulierten Gerald Pörner (Niederroth), Peter Wolf (Karpfhofen) und dem Hirtlbacher Schützenmeister Helmut Puschner (v.l.) zum Gewinn der Gemeindepokale.  

40. Gemeindepokalschießen Indersdorf

379 Schützen gehen an den Start

Indersdorf - 20 860 Mal. So oft haben die 379 Schützen der Gemeinde beim 40. Indersdorfer Gemeindepokalschießen abgefeuert. Ein Wettbewerb mit einer langen Geschichte.

Bürgermeister Franz Obesser nahm das Jubiläum des Gemeindepokalschießens zum Anlass, um an den Start vor 40 Jahren zu erinnern. Der damalige, bereits verstorbene, Bürgermeister Hans Strixner war es, der das Indersdorfer Gemeindepokalschießen ins Leben gerufen hat. 150 Schützinnen und Schützen gingen damals an den Stand, so dass sich die Teilnehmerzahl im Laufe von 40 Jahren mehr als verdoppelt hat. „Das zeugt von der wachsenden Beliebtheit dieses Wettbewerbs“, unterstrich Obesser. „Das Schöne beim Gemeindepokalschießen ist, dass Jung und Alt und Mann und Frau den Schießsport pflegen und die Geselligkeit nicht zu kurz kommt“, resümierte der Bürgermeister. Willi Lamm, 2. Gauschützenmeister, wusste, dass Indersdorf damals die erste Gemeinde war, die im Landkreis so ein großes Schießen ausrichtete.

379 Schützinnen und Schützen aus den zehn Schützenvereinen der Gemeinde Indersdorf haben nun am 40. Gemeindepokalschießen teilgenommen. Freischütz Ainhofen hat den Wettbewerb in Niederroth ausgerichtet. Ainhofens Schützenchef Weimer räumte zwar ein, dass es heuer leichte Anlaufschwierigkeiten gab – doch in der zweiten Wettkampfwoche begann der Sturm auf die Stände richtig.

Und der Sieger heißt: „Schützenbluat“ Hirtlbach. Er machte ganz souverän das Rennen. Im vergangenen Jahr mussten sich die Hirtlbacher noch mit dem 2. Platz begnügen, doch wie sie heuer zum Gemeindepokal-Jubilium durchstarteten, verdient Lob und Anerkennung. Die zehn Hirtlbacher, die in die Wertung kamen, erzielten Traumblattl, so dass zum Schluss 147,9-Teiler zu Buche standen. Die Puschner-Schützlinge waren fast doppelt so gut wie die Zweitplatzierten von „Eichenlaub“ Niederroth, die mit 271,8-Teiler aber auch eine respektable Leistung boten und ihren Heimvorteil nutzten. „Einigkeit“ Karpfhofen belegte den 3. Platz, vor „Schützenlust“ Wagenried-Arnzell. Die Titelverteidiger aus Arnzell kamen über 313,8-Teiler nicht hinaus. Die weitere Platzierung: 5. „Freischütz“ Ainhofen, 348,8; 6. „Edelweiß“ Langenpettenbach, 424,4; 7. „Klosterschützen“ Indersdorf, 428,2; 8. „Glück auf“ Eglersried, 435,8; 9. „Concordia“ Indersdorf, 784,0; 10. „Hochland“ Westerholzhausen, 1233,9.

Ainhofens Schützenmeister Schorsch Weimer zeigte bei der Siegerehrung und Preisverteilung im brechend vollen Doll-Saal in Ried, dass bei diesem Wettbewerb nicht weniger als insgesamt 20 860 Schüsse mit Gewehr und Pistole durch den Lauf gejagt wurden. Den Meistbeteiligungspreis sicherten sich die Eglersrieder, die 81 Schützinnen und Schützen an den Stand brachten, was als bemerkenswert gilt. Niederroth stellte mit 60 Teilnehmern den zweitstärksten Verein, vor Arnzell (43) und Karpfhofen (42). Die großartige Beteiligung der Eglersrieder wurde mit einem 50-Liter-Faß Bier belohnt, das der 2. Vorsitzende von Ainhofen, Anton Doll, stiftete. Pokale an die drei besten Vereine überreichte Bürgermeister Franz Obesser,

Willi Lamm, 2. Gauschützenmeister, freute sich, dass siebzig Prozent des eingenommenen Schießgeldes in Form von 127 Preisen den Teilnehmern wieder zurückgegeben wurden. Peter Wolf vom Marktgemeinde-Komitee fügte hinzu, dass es große Gauschießen gibt, bei denen keine so hohe Teilnehmerzahl erreicht wird, wie beim Indersdorfer Gemeindepokal. Nächstes Jahr sind die Hirtlbacher Gewinner als Ausrichter dran.

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