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Auf und hinter der Bühne: Jeder hatte seinen Part bei den beiden Aufführungen.

Schule Hebertshausen

Musikalische Zeitreise

Hebertshausen - Mal ins Jahr 3333, mal in die Steinzeit: Wer eine Zeitmaschine sein Eigen nennt, der kann was erleben. Mitgereist sind 1000 Zuschauer, die ein besonderes Schulmusical genießen duften.

„So etwas hat es in der Hebertshauser Schule noch nicht gegeben, das hätte ein Marcus H. Rosenmüller auch nicht besser gemacht“, meinte einer der fast 1000 begeisterten Besucher. Eltern, Omas, Opas und Schulkinder haben sich das Musical „Timi – Die Reise mit der Zeitmaschine“ angeschaut, das in der Schulturnhalle in zwei Aufführungen über die Bühne ging. Zwei Aufführungen deshalb, weil der Besucherandrang derart groß war, dass die Halle nicht allen Zuschauern Platz bieten konnte.

Rektorin Ilse Oftring-Thomas war hocherfreut über die Resonanz, hatten sich doch die Schulkinder zusammen mit ihren Lehrern monatelang auf den großen Tag vorbereitet. Es wurde getanzt, getextet, gebastelt, genäht, gesungen und natürlich fleißig geübt. Es entstanden Kostüme, Bühnenbild und Ausstattung, alles in eigener Arbeit. Auch die Texte wurden erdacht, hinzu kam eine passende Choreographie.

„Und alle machten mit, vor und hinter der Bühne“, betonte Oftring-Thomas in ihrer Begrüßung. „Angefangen vom Hausmeister über das Lehrerkollegium, den rund 300 Schulkindern aus allen Klassen, einschließlich der behinderten Kinder der Partnerklasse und Konrektorin Dorothea Zigldrum, die den musikalischen Teil super einstudiert hatte. Ein riesiges Gemeinschaftswerk!“

Erzählt wird die Geschichte von Max und Sarah, die die Zeitmaschine „Timi“ in Opas Speicher finden. Sie flitzen durch die Zeit, treffen erst auf den tapferen Ritter Giselher, der sich Wein und Schweinebraten schmecken lässt. Später schickt „Timi“die beiden Zeitreisenden ins Jahr 3333. Da geht „Timi“ plötzlich alle Energie verloren. Doch der Retter ist nicht weit: Bürgermeister Richard Reischl erscheint im glitzernden Silberanzug und mit einem Energiemodul.

Mit neuer Kraft geht es weiter mit der Zeitmaschine in den Regenwald der Kreidezeit. Ein farbenfroher Kuschel-Dino taucht auf. Und in der Jungsteinzeit beobachten Sarah und Max ihre Vorfahren beim Brotbacken. Beim Stopp in einem Indianerdorf hören sie dem Indianerhäuptling Rektorin Ilse beim Trommeln zu Trommel klopft.

Ehe das Stück mit Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“ beendet wird“, machen Max und Sarah noch Bekanntschaft mit einem betrunkenen Seemann und singen mit den Beatles lauthals „Here Comes the Sun“. Da taucht eine bunte Flower-Power-Gruppe auf der Bühne auf – alles Lehrer.

Das alles gab es zum Nulltarif. Nach dem grandiosen Musical hielten Schulkinder den Besuchern daher Spenden-Körbe entgegen. Die vielen Besucher waren sehr großzügig.

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