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Im Jubiläumsjahr: Die Leiterinnen der Nachbarschaftshilfe Schwabhausen (von links) Marlen Gersbeck, Immi Battermann-Fischer und Birgit Rebentisch mit der Caritas-Ehrenamtsbeauftragten Irmi Haas (Zweite von rechts).

25 Jahre Nachbarschaftshilfe

Kleines, aber feines Fest

Schwabhausen - Seit einem Vierteljahrhundert gibt es jetzt die Nachbarschaftshilfe in Schwabhausen. Schaut man auf die Leistungen, die die Ehrenamtlich hier erbringen, wundert man sich, wie der Ort vorher ohne diese Institution auskommen konnte.

Mit einem kleinen aber feinen Fest hat die Nachbarschaftshilfe Schwabhausen ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Brunch, der musikalisch von Mitgliedern des Dachauer Erchana-Orchesters mit klassischer Musik umrahmt wurde, war ins evangelischen Gemeindezentrum eingeladen worden.

Mit den Worten „Schön, dass Ihr da seid“, begrüßte Immi Battermann-Fischer rund 25 Leiterinnen und Leiter von Nachbarschaftshilfen aus dem ganzen Landkreis sowie als Ehrengäste Irmi Haas, die Ehrenbeauftragte der Dachauer Caritas, Annemarie Loderer als Gründerin der Nachbarschaftshilfe Schwabhausen und das Ehepaar Edeltraud und Walter Hainzinger als Mitstreiter der ersten Stunde.

In einem kleinen Rückblick erzählte Immi Battermann-Fischer, wie Annemarie Loderer vor einem Vierteljahrhundert mit der Nachbarschaftshilfe begonnen hatte. „Die Annemarie konnte das aber alleine nicht schaffen und so stieg ich, quasi als evangelischer Teil, in den ökumenischen Helferkreis ein“, schilderte Battermann-Fischer die Anfänge.

20 Jahre lang leiteten die beiden Damen erfolgreich die Nachbarschaftshilfe, bis sich Annemarie Loderer 2011 in den wohlverdienten „Ruhestand“ zurückzog. Unterstützung bekam Immi Battermann-Fischer ab diesem Zeitpunkt von Birgit Rebentisch und Marlen Gersbeck. Besonders Marlen Gersbeck brachte viele neue Impulse, mit Kursen, Seminaren und neuen Projekten ein.

Inzwischen zählt die Nachbarschaftshilfe Schwabhausen 35 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Senioren, Familien und Kinder betreut. Regelmäßig werden Besuchsdienste zu Hause, in Altenheimen und Krankenhäusern durchgeführt, Fahrdienste geleistet, zu Behörden begleitet sowie Beratungsgespräche mit Weitervermittlung an soziale Einrichtungen geführt – sowie Kinder beaufsichtigt, wenn die Mama mal ausfällt.

Weiter wird wöchentlich im evangelischen Gemeindezentrum ein Spielenachmittag angeboten, und es werden regelmäßig Lese- und Erzählnachmittage sowie Wandertage durchgeführt.

Daneben übernehmen die Mitarbeiter der Nachbarschaftshilfe noch Lesepatenschaften an der Grundschule, besuchen Fortbildungen und beteiligen sich mit Ständen am Bürgerfest und am Christkindlmarkt in der Gemeinde.

Seit einiger Zeit werden auch so genannte „Oma-Opa-Patenschaften“ vermittelt, von denen sowohl Familien mit Kindern als auch die Senioren profitieren. Ebenfalls neu ist der „Kinder-Frei-Tag“, bei dem jeden ersten und driten Freitag im Monat am Nachmittag Kinder im evangelischen Gemeindezentrum in Obhut genommen werden.

Der Dank von Immi Battermann-Fischer am Ende ihrer Ausführungen ging besonders an die ehrenamtlichen Mitarbeiter, aber auch an Irmi Haas von der Caritas, die der Nachbarschaftshilfe jederzeit hilfreich und unterstützend zur Seite steht.

Bevor das exquisite Buffet eröffnet wurde, brachte Irmi Haas die Philosophie der Nachbarschaftshilfen in ihrem Grußwort auf den Punkt: „Wir arbeiten ehrenamtlich für mehr Wärme in der Gemeinschaft und wollen die aufnehmen und uns um die kümmern, die friert“.

ela

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