Gemeinde Sulzemoos gewährt Zuschuss

Ein Roboter auf dem Fußballplatz

Sulzemoos – Sie sind jetzt schon vielerorts auf Grundstücken bei der Arbeit zu sehen: Mähroboter, die stetig im Betrieb sind und den Rasen durch ständiges Mähen kurz halten. Auch auf den Sulzemooser Fußballplätzen soll diese moderne Technik jetzt Einzug halten. Die Gemeinde unterstützt die Anschaffung mit 10 000 Euro.

Der Sportverein möchte seinen veralteten Fuhrpark, der aus drei Mähern besteht, durch ein zeitgemäßes, elektronisches System ersetzen. Es beinhaltet zwei Mähroboter und einen Auffangrasenmäher, der nach Regen zum Einsatz kommen soll. Die Wartung übernehmen die Sportler nicht selbst. Stattdessen soll ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden. Einschließlich Installation muss der Verein 28 000 Euro für das neue System locker machen. 

Aktuell besteht allerdings eine Finanzierungslücke von 17 500 Euro wie Bürgermeister Gerhard Hainzinger erklärte. Ohne einen konkreten Betrag zu nennen, sprach er sich dafür aus, das Vorhaben zu bezuschussen. „Diese Technik ist bei einigen Sportvereinen im Landkreis schon im Einsatz, von der Pflege her ideal und eine gute Investition, um die Betriebskosten niedrig zu halten.“ Paul Schmid schlug vor, die Beschaffung mit 10 000 Euro zu fördern. 

Richard Wohlmuth sprach sich zwar für einen Zuschuss aus, gab aber zu bedenken, dass der Sportverein bereits viel Unterstützung durch die Gemeinde erhalte. Er kritisierte, dass der Verein keine Rückstellungen für Reparaturen und Anschaffungen vornehme. „Dann heißt es auf einmal, der gesamte Fuhrpark ist veraltet und reparaturbedürftig und auf einen Schlag werden 28 000 Euro benötigt. Das ist schon eine seltsame Taktik“, so Wohlmuth. Zudem könne man das den Bürgern, die nichts mit dem Sportverein zu tun haben, nicht so einfach vermitteln. 

In die gleiche Kerbe schlug Wolfgang Huber: „Zuletzt wurde 2012 ein Rasenmäher gekauft, den die Gemeinde mit 4000 Euro bezuschusst hat. Und jetzt soll das Gerät schon ausgemustert werden.“ Bürgermeister Hainzinger sagte, dass jährliche Rückstellungen für Instandhaltung und Neuanschaffungen bereits einem früheren Vereinsvorstand gegenüber angesprochen worden seien. „Aber wahrscheinlich ist es wohl nie zu Rückstellungen gekommen.“ 

Markus Winter warf ein, dass der Sportverein bisher immer ältere, gebrauche Rasenmäher gekauft habe, da eine Neubeschaffung viel zu teuer gewesen wäre. Andreas Wallner plädierte für eine Finanzspritze: „Fußball ist ein Sport, der viele begeistert, und Sportvereine wird man immer unterstützen müssen. Das sollte es uns wert sein.“ Einen ähnlichen Vorteil sieht Michael Schmid, der glaubt, dass das neue System die sieben jungen Helfer, die sich zurzeit um die Platzpflege kümmern, spürbar entlasten würde.  Elfriede Heinzinger verwies darauf, dass andere Vereine mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hätten und dort das Rasenmähen durch die Stadt oder Gemeinde übernommen werde. 

Schließlich schlug Hainzinger vor, einen Zuschuss von 10 000 Euro zu gewähren und dem Sportverein deutlich zu empfehlen, zukünftig Rückstellungen für Neuanschaffungen und Reparaturen zu tätigen. Diesem Vorschlag folgten die Räte einstimmig.

Christian Stangl

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