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Ein Prost aufs Marktplatzfest: In den Regenpausen hielten sich die Besucher gern im Freien auf.

Erstes Marktplatzfest in Petershausen

Vielversprechende Premiere

Petershausen - Marktplatz statt Parkplatz, lebendiges Zentrum statt triste, graue Fläche. Das ist das Ziel der Gemeinde Petershausen. Mit dem ersten Marktplatzfest ist ein Schritt in die richtige Richtung getan.

In einem Kraftakt haben Petershausener Vereine wie Sportverein (SVP), Faschingskomitee (FKP), Agenda 21-Gruppe, Gartenbauverein und Kulturförderkreis sowie die Gemeinde zum ersten Mal ein Marktplatzfest auf die Beine gestellt. Die Veranstalter schätzen die Zahl der Besucher trotz Regenschauern auf bis zu 1000. Ziel war es laut Bürgermeister Marcel Fath gewesen, Visionen und Ideen für den Marktplatz zwischen Pertrichhof und Edeka zu entwickeln. Der Parkplatz sollte wieder zum Leben erweckt werden.

„Als Barbara Blickle vom Kulturförderkreis zu mir mit dem Vorschlag eines Marktplatzfestes kam, war ich sofort begeistert“, sagte Fath bei der Begrüßung in einem der aufgestellten Zelte.

Ohne die wäre es wegen wiederholter Schauer nicht gegangen. Dort und in den Räumen des ehemaligen Uhrmachergeschäfts Trifterer, die bald die Gemeindebücherei aufnehmen sollen, hatten die Besucher Regenasyl. In den „Trockenzeiten“ dazwischen wurden auch die von Ferdinand Kloiber und Robert Götz gestifteten Liegestühle frequentiert.

Da jedoch die Liegestühle ehe für die jüngere Generation geeignet seien, so Erich Kraus vom Verein für Ortsverschönerung und Gartenbau, hätten die Gartler Bänke für den Marktplatz bestellt.

„Die Beteiligten einschließlich der Jugend von Feuerwehr und Faschingskomitee wussten sofort, wo sie Zelt, Catering, Toilettenwagen sowie Licht- und Tontechnik herbekommen“, freute sich Barbara Blickle über die gute Zusammenarbeit.

Für den zünftigen musikalischen Auftakt sorgte die Blaskapelle Petershausen. An der Bier- und Essensausgabe führte SVP-Boss Hubert Doetsch das Regiment, in der Bar hatte die Jugend das Sagen. Nach der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Fath und Gemeinderätin Lydia Thiel (CSU) spielte die Blaskapelle noch rund eine Stunde fleißig weiter. Später legte ein DJ auf. Dann stand eine Podiumsdiskussion auf dem Programm (gesonderter Bericht folgt).

Eine Diashow weckte Erinnerungen an das Petershausen vergangener Jahrzehnte. Auch damals kamen in Petershausen Menschen zusammen. Etwa im Bauer-Saal des ehemaligen Stadls, das schmerzlich vermisst werde, wie sich der Petershausener Bernhard Hausmaninger erinnerte.

Man muss es den Organisatoren einschließlich Gemeinde lassen: Das Ziel haben sie vollauf erreicht. Ob und wann es eine Neuauflage des Markplatzfestes gibt, dazu hielt sich Barbara Blickle bedeckt: „Schön wäre es schon, wenn es alle Jahre hinhauen würde. Idee hätten wir jetzt gesammelt.

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