Stolz auf das Fahrzeug: Kommandant Herbert Mitulla freute sich über den Segen von Diakon Gerhard Stoll. rds

Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges

Ein Quantensprung für die Obermarbacher Feuerwehr

Obemarbach - 30 Monate hat es gedauert, jetzt war es endlich so weit: Die Freiwillige Feuerwehr Obermarbach konnte den 61 Jahre alten Tragkraftspritzenanhänger (TSA) gegen ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) eintauschen und segnen lassen.

„Wie stellen wir uns die Zukunft des Feuerwehrwesens in Obermarbach vor?“ So lautete im September 2013 die Frage an die aktive Mannschaft. Die Antwort fiel eindeutig aus: Die Feuerwehrler wollen auch künftig in Notlagen Hilfe leisten – aber dazu benötigen sie ein neues Fahrzeug mit einer zeitgemäßen Ausrüstung, auch für technische Hilfeleistungen. Jetzt hat sich der Wunsch erfüllt.

Der alte Tragkraftspritzenanhänger war nicht mehr nachrüstbar und die landwirtschaftliche Zugmaschine des zweiten Kommandanten Lorenz Widmann für den Anhänger stand auch nicht mehr immer 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Noch im Dezember 2013 stimmte der damalige Gemeinderat zu, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Die Hauptarbeit begann. Kommandant und Vereinsvorsitzender Herbert Mitulla und seine Feuerwehrkameraden gründeten den TSF-Ausschuss. Sie stimmten sich mit den Feuerwehrkollegen Ainhofen, Langenpettenbach, Eichhofen und Hirtlbach ab, alle aus der Gemeinde Markt Indersdorf. Denn so ließ sich bei einer Bestellung von fünf baugleichen Fahrzeugen Geld sparen.

Zum MAN-Fahrgestell kam der Aufbau von der Firma Brandschutztechnik Görlitz. Es gab einige Diskussionen zwischen der Firma und den Obermarbachern, am Ende wurde aber eine gute Lösung für die Feuerwehr gefunden.

Zweimal liehen die Petershausener Feuerwehrkollegen den Obermarbachern ihr Mehrzweckfahrzeug (MZF) zur Fahrt nach Görlitz aus. Dann kehrten die Feuerwehrleute am 29. Februar mit ihrem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug zurück. Natürlich fuhren sie mit Blaulicht und Martinshorn in den Ort ein, so dass sich die Ankunft wie ein Lauffeuer herumsprach.

Schließlich profitieren alle von dem neuen Wagen. „Dieses TSF mit seiner technischen Beladung bietet uns eine ganze Reihe an neuen Möglichkeiten, in Notlagen schnelle und effektive Hilfe zu leisten“, sagte Mitulla bei der Segnung. „Ich behaupte daher, dieses Fahrzeug ist ein Quantensprung für das Feuerwehrwesen in Obermarbach.“ Die extrem viele Arbeit in den vergangenen 30 Monaten hätte sich gelohnt, betonte er. Deshalb bedankte sich Mitulla beim Gemeinderat, Bürgermeister Marcel Fath (FW) und dessen Amtsvorgänger Günter Fuchs (CSU) sowie der Gemeindeverwaltung und allen weiteren Beteiligten. Maria Birkl hatte das neue TSF in stundenlanger Arbeit mit vielen schönen Blumen geschmückt. Diakon Gerhard Stoll segnete es nach Mitullas Rede. Danach kamen Grußworte von Bürgermeister Fath und Kreisbrandrat Heinrich Schmalenberg. Nach dem offiziellen Teil gab es Mittagessen im Schuppen von Georg Huber und am Nachmittag Kaffee und Kuchen.

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