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Petershausens Bürgermeister und SG-Kollbach-Mitglied Marcel Fath begrüßte bei der Generalversammlung im Landgasthof Ostermair die Mitglieder des Vorstands am Vorstandstisch.

Behutsame Veränderung

SG Kollbach will sich neu erfinden

Kollbach - „SG Kollbach, da san ma dabei“: Der Vorstand der Schützengesellschaft hat in einer erster Zwischenbilanz ein Dreisäulenkonzept vorgestellt. Damit will man den Verein fit für die Zukunft machen.

Vor einem Jahr übernahm Hermann Kiermeir bei der Schützengesellschaft Gemütlichkeit Kollbach das Amt des Schützenmeisters. Jetzt zog er bei der Hauptversammlung im Kollbacher Landgasthof Ostermair eine erste Zwischenbilanz. Besonders freute er sich über den zahlreichen Besuch, gerade von der Schützenjugend.

„Den Erhalt des Vereins und die Gemeinschaft pflegen“, nannte Schützenmeister Kiermeir als Ziele. Die Vorstandschaft wolle die SG „behutsam ändern, damit alle mitgehen können, aber dass sich trotzdem was ändert“. Eine der Neuerungen war eine dreitägige Vorstandsklausur im Kloster Zangberg. Mit Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen fragten sich die Vorstandsmitglieder dort: „Für was steht unser Verein?“ Die Antwort lautete: Heimatgefühl spüren, Pflege der bayerischen Wirtshauskultur, traditionelle, abendländische Wertekultur in zeitgemäßer Form, gemütliches Beisammensein mit Freunden, Entschleunigung erleben, aktiv Schießsport betreiben sowie dabei abschalten und auf das Wesentliche konzentrieren und sich mit anderen sportlich messen und Jugendgemeinschaft Kollbach aktiv fördern.

All das fand sich später weitgehend in der zweiten Säule des Dreisäulenkonzepts wieder, die mit „Vereinsstammtisch“ überschrieben wurde. Gerade zur Jugendgemeinschaft habe Beirat Martin Ostermair, der Sohn der Landgasthof-Wirtsleute Johann und Maria Ostermair, schon so einige Ideen. Spruchreif seien noch nicht alle, aber die Jugend des Ortes müsse einen Platz bekommen, wo sie sich treffen kann.

So soll zum Beispiel am 11. November eine kleine Jugendkonferenz bei einem Getränk und einer Brotzeit im Ort stattfinden.

Die Vorstandsmitglieder stellten ein Dreisäulenkonzept auf. Die Säulen heißen Schießsport, Vereinsstammtisch sowie Veranstaltungen und Projekte. Selbstkritisch merkte Kiermeir an: „Sportlich sind wir nicht gerade vorne dabei. Wenn das besser werden soll, müssen wir uns mehr anstrengen.“ Seit einem Jahr wurde für ab 56-jährige und Mitglieder mit Behinderungen das Aufliegendschießen statt des Galgen- und Altersschießens eingeführt.

Die zweite Säule, den Stammtisch, nannte Kiermeir „die Seele des Vereins“. Den Jüngeren müsse man diese Gemeinschaft vorleben und so den „Kollbach-Virus“ einpflanzen. In der dritten Säule fanden sich unter anderem Ereignisse gemeinsam erleben, zu besonderen Anlässen mit der Vereinsfahne ausrücken, Ball der Vereine mit Proklamation des Schützenkönigs, mittelalterliches Bogenschießen, eintägige Vereinsausflüge oder mitwirken an Projekten und Veranstaltungen der Gemeinschaft Kollbach. Dazu holte sich der Vorstand die Hilfe der Marketingspezialistin Dr. Susanne Wolf, der Tochter eines Mitglieds. Mit ihr entstand eine Karte und ein Flyer, die zeigen sollen, dass die SG gar nicht alt, verstaubt oder elitär ist, sondern „offen und toll“. Tenor: „SG Kollbach, da san ma dabei.“ Kiermeir meinte: „Ich bin guter Dinge, dass wir hier in fünf Jahren neue Gesichter sehen.“ Er ergänzte: „Die Leute, die schon hier sind, sind uns aber genauso wichtig."

rds

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