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Lösung an der Jetzendorfer Pfarrkirche

Ein Treppenlift soll Gehbehinderten helfen

Gehbehinderte tun sich schwer, nur über die vielen Stufen zur Pfarrkirche in Jetzendorf zu kommen. Das hat der Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Jochen Lojewski (CSU) schon vor langer Zeit erkannt und um Abhilfe gebeten. Nun scheint Lojewskis Vorhaben endlich zu fruchten.

Das Problem ist klar: die Stufen an der Jetzendorfer Pfarrkirche sind so steil, dass sie gerade Senioren und Gehbehinderten große Probleme machen. Jetzt ist eine Lösung in Sicht: Sowohl die Kirchenverwaltung als auch der Gemeinderat haben sich für eine Lösung mittels Treppenlift ausgesprochen.

Besonders aktiv war der neue Pfarrvikar Florian Regner, der namens der Kirchenverwaltung schriftlich auf diverse Vorgespräche Bezug nahm und dabei der Gemeinde aufzeigte, dass sich die Kirchenverwaltung für die Errichtung eines behindertengerechten Zugangs zur Pfarrkirche (Treppenaufgang neben dem Kriegerdenkmal) ausgesprochen hat. Die Kirchenverwaltung hat diesbezüglich auch schon drei Angebote für einen Treppenlift eingeholt und sich für das Angebot der Firma Sani-Trans in Langenau ausgesprochen.

Zur Befestigung des Treppenlifts müsse ein Betonfundament geschaffen werden. Außerdem sei geplant, um die Kirche herum einen etwa einen Meter breiten Pflasterweg anzulegen, damit der Zugang zur Kirche und den Gräbern besser wird. Man müsse mit Gesamtkosten in Höhe von 30000 Euro rechnen. Das Projekt sei nach den neuen diözesanen Bauregeln in der Erzbischöflichen Finanzkammer stiftungsaufsichtlich zu genehmigen. Um überhaupt den Antrag stellen zu können, war es notwendig, zu erfahren, wie sich die Gemeinde bezüglich einer finanziellen Beteiligung verhält, denn die Treppe befindet sich bis zum Friedhofstor im Besitz der Gemeinde.

In ihrer jüngsten Sitzung zeigten sich die Gemeinderäte dem Vorhaben gegenüber sehr positiv eingestellt. „Da auch im Interesse der Gemeinde ein barrierefreier Zugang zur Kirche wünschenswert ist, sollten auch wir der Anschaffung des Treppenlifts zustimmen“, sagte Bürgermeister Manfred Betzin. Der Gemeinderat sprach sich schließlich mit 12:0 Stimmen für eine zwanzigprozentige Bezuschussung der tatsächlichen Baukosten aus. Die Höhe des Gemeindezuschusses soll allerdings auf maximal 7000 Euro begrenzt werden. Jochen Lojewski, der der Antreiber für diese Einrichtung war, hofft natürlich, dass die Projekt-Umsetzung noch heuer stattfindet.

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