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Willi Sedlmeier hat sich jahrzehntelang in verschiedenen Vereinen engagiert.

Beliebter Unterumbacher zu Grabe getragen

Große Trauer um Willi Sedlmeier

Unterumbach – Trauer um Willibald Sedlmeier: Die Jugend und der Fußball war sein Leben – jetzt hinterlässt er eine große Lücke in der Gemeinde.

Der in der Gemeinde Pfaffenhofen an der Glonn und über die Landkreisgrenze bekannte Unterumbacher wurde unter sehr großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Ein Beweis dafür, wie geschätzt und beliebt Willi Sedlmeier war.

Viele kannten den sympathischen Mann einfach nur als „Willi“. Nach langer und schwerer Krankheit ist er im Alter von nur 61 Jahren verstorben. Nach dem von Pfarrer Nowik würdig gestalteten Trauergottesdienst begleiteten Familie, Freunde, viele Gemeindebürger, Arbeitskollegen sowie Vertreter der Vereine den Sarg zu seiner letzten Ruhestätte, um vom Willi Abschied zu nehmen.

Willibald Sedlmeier, am 28. März 1955 in Augsburg geboren und zusammen mit seinem jüngeren Bruder Michael in Merching aufgewachsen, erlernte 1970 den Beruf des Starkstromelektrikers. Nach der Ausbildung wechselte er bald zur Firma Kone-Aufzugbau, wo er 35 Jahre tätig war, zuletzt als Betriebsrat.

1979 heiratete er in der St. Martinskirche in Unterumbach seine Rosmarie, sie bauten ein Haus und gründeten eine Familie. Aus der Ehe ging Tochter Christine hervor, um die er sich als stolzer Vater immer liebevoll gekümmert hat – für ihn stand die Familie immer im Mittelpunkt. Als hilfsbereiter, umgänglicher und geselliger Zeitgenosse war er immer gern gesehen und hat sich in mehreren Vereinen ehrenamtlich engangiert.

Für Probleme und die kleinen Wehwehchen anderer war er immer da, stets hatte er ein offenes Ohr. Seine große Leidenschaft war der Sport – in 22 Jahren ehrenamtlicher Vereinsarbeit wirkte er als Jugendtrainer, Jugendleiter des VfL Egenburg und als Kassier des TSV Umbach. Insgesamt war Willi Sedlmeier 37 Jahre Mitglied bei beiden Vereinen.

Als Jugendleiter war es allen voran ihm zu verdanken, dass der VfL Egenburg nach jahrelanger Arbeit wieder alle Jugendmannschaften besetzen konnte. Gerade die Jugendarbeit ist dem Willi immer sehr am Herzen gelegen. Außerdem war Sedlmeier bis zuletzt Schriftführer des 60er Clubs in Egenburg. Zu seinen Hobbys gehörte das Kegeln, dass er mit Herzblut betrieben hat – fast 35 Jahre lang kegelte Willi Sedlmeier mit seinen Merchinger Freunden. Auch das Rollerfahren und die akribische Arbeit am PC gehörten zu seinen Leidenschaften.

Nachdem 2004 eine schwere Krankheit festgestellt wurde, hat er trotz seiner gesundheitlichen Einschränkung das Lachen nicht verlernt und sein Leben weiterhin genossen und war auch weiterhin für andere da. Willibald Sedlmeier hat sich nie beklagt und war auch in der schweren Zeit sehr lebensbejahend. Leider hat er den Kampf verloren.

Zum Abschluss der Trauerfeier senkten sich am Grab die Fahnen der Vereinsabordnungen, und mit einem letzten Gruß von drei Ehren-Salutschüssen des Soldaten- und Kriegervereins Pfaffenhofen an der Glonn wurde Willibald Sedlmeier verabschiedet. Um ihn trauern besonders seine Ehefrau Rosmarie, Tochter Christine sowie sein Bruder Michael.

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