Mit vereinten Kräften haben die Madln und Burschen die Woidparty organisiert.

Besondere Party im Wald

Sie war wieder ein voller Erfolg: die Woidparty in Hebertshausen. Diesmal nahmen viele Besucher sogar mehr mit nach Hause als schöne Erinnerungen. Denn die Veranstalter hatten sich etwas Neues überlegt.

 

Inzwischen ist die jährliche „Woidparty“ im Lehrerwald schon eine feste Einrichtung in Hebertshausen. Auch heuer haben die Mitglieder des katholischen Burschen- und Mädchenvereins Hebertshausen diese Party wieder bestens organisiert.

Bei angenehmen Temperaturen gab es für die vielen Besucher alles, was zu einer ordentlichen Party gehört: Den dunklen Wald erhellten Scheinwerfer und Blitzlichter. An den langen Theken gab es Getränke aller Art. Von Longdrinks wie Cuba libre und Barcardi orange bis zum guten alten Augustiner Hell. Fetzige Musik dröhnte durch den Wald und animierte zum Tanz auf der Waldtanzfläche. Es waren hauptsächlich junge Leute da. Für die älteren Jahrgänge waren auch ein paar Tische und Bänke vorhanden, auf denen sie sich niederlassen konnten, um gemütlich das bunte nächtliche Treiben zu beobachten. Für die hungrigen Gäste gab es natürlich Grillfleisch vom Feinsten und Schnitzelsemmeln.

Der Vereinsvorsitzende Philipp Winkler freute sich, dass heuer wieder so viele gutgelaunte Besucher gekommen waren. Immerhin hat sich so die viele Arbeit gelohnt. Der Verein hatte sich zudem eine Neuheit überlegt, und die kam bei den vielen Besuchern auch gut an: die ersten Becher mit dem Vereinsemblem drauf. Da wanderten einige Becher auch gleich als Andenken für zu Hause in die Hosentasche – natürlich gegen einen kleinen Obolus.

Besonders erfreulich war, dass alles friedlich blieb und alle Besucher eine richtig schöne Partynacht erlebten. Am Sonntagmorgen hieß es dann aber wieder Abbauen und Aufräumen. Da sah man doch einige verschlafene Gesichter bei den Mitgliedern und manche Jungs kamen nur ganz allmählich in die Gänge. Aber am Abend war der Wald bereits wieder so, wie er vor der Party war. Da lässt sich der Burschen- und Mädchenverein nichts nachsagen. Es gab keine Zigarettenstummel auf dem Waldboden, kein Gerümpel, keine Scherben.

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