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Chefarzt Peter Lemberger (li.) und der Ärztliche Direktor Peter Kreissl erläutern Landrat Robert Niedergesäß (2. v. li.) die Verbesserungen im sanierten OP, zu denen auch die neuen Hochleistungsleuchten gehören. Links neben Peter Kreissl Geschäftsführer Stefan Huber, rechts Pflegedirektor Peter Huber.

Kreisklinik Ebersberg

Alle OP-Säle erfolgreich saniert

Ebersberg - Nach eineinhalb Jahren Bauzeit meldet die Kreisklinik Ebersberg den Vollzug der rund fünf Millionen Euro teuren Maßnahme, die vom Freistaat und vom Landkreis erheblich bezuschusst wurde.

Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit konnte die Sanierung der letzten drei von insgesamt acht Operationssälen an der Kreisklinik Ebersberg erfolgreich abgeschlossen werden. Das teilte das Krankenhaus jetzt mit. „Ein Kraftakt für alle Beteiligten, denn in den anderen Sälen wurde weiterhin operiert.“

Staubdichte Trennwände riegelten den Baustellenbereich hermetisch vom restlichen OP-Bereich ab. „Da wir unseren Patienten keine Einschränkungen zumuten wollten, haben alle im OP und Aufwachraum beschäftigten Ärzte, Pflegekräfte und Reinigungskräfte den Raummangel durch verlagerte Arbeitszeiten kompensiert“, erklären Peter Lemberger, Chefarzt der Anästhesie, und Peter Huber, Pflegedirektor. Konkret hieß dies Zehn- statt Acht-Stunden-Schichten. Zum Ausgleich gab es eine Vier-Tage-Woche. So sei es gelungen, die Zahl der Operationen, die bei rund 8000 pro Jahr liegt, stabil zu halten.

„Die Maßnahmen haben wir schon Monate vorher mit dem Personal besprochen und eng mit dem Betriebsrat abgestimmt“, so Lemberger. Nun sind alle OP-Säle auf dem neuesten Stand der Technik.

Auch optisch sind die Eingriffsräume gelungen. An den Wänden finden sich in freundlichem Creme oder Maisgelb gefärbte Vertäfelungen. Durch den Versatz oder gar die Entfernung von statisch irrelevanten Wänden konnte außerdem der Schleusenbereich erweitert werden, in dem Patienten für die Operationen vorbereitet und narkotisiert werden.

Kreisklinik-Geschäftsführer Stefan Huber bedankt sich beim Freistaat Bayern, welcher die Modernisierung mit pauschal zwei Millionen Euro gefördert hatte. Sein besonderer Dank gilt dem Landkreis Ebersberg, der weitere zwei Millionen Euro bezuschusst hat. Die restliche Million zur Deckung der Gesamtkosten in Höhe von fünf Millionen Euro musste die Klinik selbst tragen.

Landrat Robert Niedergesäß (CSU) gratulierte der Klinik und dankte den Mitarbeitern für diesen Kraftakt zur optimalen OP-Versorgung, die nun in den neu gestalteten Räumen möglich ist. „Diese Investition ist ein weiterer Mosaikstein, um unsere Klinik zu modernisieren und den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Wir wollen für unsere Bürger und Patienten das Optimum an Versorgung anbieten,“ sagte der Landrat und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kreisklinik, der sich vor Ort ein Bild machte.

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