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Immer wieder gab und gibt es Unfälle im Forst. Nun soll heuer noch ein teilweises Überholverbot folgen.

Staatsstraße 2080 zwischen Ebersberg und Schwaberwegen

Streckenweise Überholverbot im Ebersberger Forst kommt

Ebersberg - Noch in diesem Jahr, das ist wenigstens das erklärte Ziel, sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die die Staatsstraße 2080 durch den Forst zwischen Ebersberg und Schwaberwegen sicherer machen.

Inzwischen ist ein so genannter Konzeptplan für diesen Streckenabschnitt fertiggestellt worden, in dem zuständige Behörden (hier vor allem das Staatliche Bauamt Rosenheim und das Landratsamt Ebersberg) in einer grafischen Übersicht festlegen, wo exakt künftig welche Verkehrsschilder anzubringen sind.

Auf zwei wesentliche Neuerungen werden sich die Auto- und Lkw-Fahrer auf dieser wichtigen Nord-Süd-verbindung innerhalb des Landkreises einstellen müssen, sagten Bernhard Reiter vom Staatlichen Bauamt und der Sachbearbeiter für Verkehrsfragen im Landratsamt, Hermann Ziegler, am Montag auf EZ-Nachfrage. Erstens: Hinweise auf diverse Parkmöglichkeiten im Forst sollen künftig frühzeitiger als bislang erfolgen. Damit will man u. a. erreichen, dass das Linksabbiegen auf diese Parkflächen im Grunde sogar vermieden werden kann. Zuletzt gab es einige Unfälle, bei denen eben dieses Abbiegen eine Rolle spielte.

Zweitens: Auf besonderen Streckenabschnitten wird es durchgezogene weiße Linien geben. Innerhalb dieser Bereiche ist ein Überholen künftig verboten. Heute wird es dazu noch eine behördeninterne Besprechung geben, bestätigte Hermann Ziegler.

Immer wieder gingen und gehen bei den Behörden Beschwerden von Bürgern ein, die dabei besonders auf völlig sinnlose und zugleich gefährliche Überholvorgänge im Forst aufmerksam machen, zuletzt von einem Markt Schwabener Bürger. In der Tat kam es über Jahre hinweg regelmäßig zu Unfällen – mehr aber noch zu Fastunfällen. Jedoch gilt die ST 2080 hier nicht als besonders unfallträchtige Strecke. Eine Drei-Jahres-Statistik gebe keine Hinweise auf einen Unfallschwerpunkt, so Reiter. Unfälle hätten sich quasi auf den gesamten Abschnitt verteilt, ergänzt Ziegler. Angesichts der hohen täglichen Frequenz von 9000 Fahrzeugen passiere verhältnismäßig wenig.

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