Leise Töne und Geschichten zum Schmunzeln und zum Nachdenken gab es in der schön dekorierten ATSV-Halle. Foto: jro

Hört der Engel Himmelslieder

Kirchseeon - Wenn der Männerchor Kirchseeon zum traditionellen Konzert „Auf Weihnachten zua“ einlädt, dann steht ein hochkarätiges kulturelles Ereignis an.

Am 2. Advent war es wieder soweit, und das Programm der Kirchseeoner Sänger versprach einen interessanten Querschnitt nicht nur durch das umfangreiche Repertoire des Männerchors, sondern durch die Musikszene des Marktes Kirchseeon.

Mit einem festlichen Marsch von Karl Edelmann eröffnete die Bläsergruppe der Marktkapelle Kirchseeon unter Leitung von Bernhard Slodcyk am Flügelhorn den musikalischen Reigen in Richtung Weihnachten. Als Moderator begrüßte dann Georg Eck die Gäste in der voll besetzten Halle, nicht ohne seinen Vorgänger in dieser Funktion zu ehren. Erich Fuchs hat nicht nur 30 Jahre lang die Konzerte des Männerchors moderiert, sondern insgesamt 60 Jahre dem Chor als Sänger angehört. Jetzt steht er nach kurzer Auszeit wieder in der Reihe der Sänger auf der Bühne. Aus der Hand von Chorleiter Michael Riedel und Vorstand Gabor Fischer nahm Erich Fuchs ein besonderes Geschenk als Würdigung seines Jahrzehnte langen treuen Wirkens im Männerchor entgegen.

Mit der „Hymne an die Nacht“, welche draußen bereits begonnen hatte, startete der Männerchor mit zunächst leisen Tönen in das Konzert. Die „Baldhamer Stubenmusik“ unter Leitung von Monika Frick an der Gitarre setzte den Reigen fort mit der Melodie „Ja steign ma aufi aufs Bergele“ von Hans Berger. Auch bei diesem Konzert bekam der Nachwuchs wieder eine Chance: Die Jugendgruppe der Musikschule, bestehend aus Paula Grimm (Hackbrett), ihrer Schwester Luisa (Blockflöte) und Franziska Kropf (Gitarre), ergänzte das musikalische Quartett.

Die jungen Musiker erfreuten das Publikum zunächst mit einem „Lied aus Finnland“ in der Bearbeitung von Belisa Mang. Ihr Können bewiesen die drei jungen Mädchen später noch mit einem „Deutschen Tanz“, „Kommet ihr Hirten“ und „Heiligste Nacht“.

Sprecher Georg Eck wusste die Musikdarbietungen immer mit adventlichen Geschichten zu verbinden.

Der Männerchor hatte seine Melodien sorgfältig ausgewählt und einstudiert. Mit „Zu Bethlehem geboren“ und „Hört der Engel Himmelslieder“ erfreute der Chor mit seinen lupenreinen Stimmen das Publikum und mit „Nun freut euch“ wurde zunächst in die Pause geleitet.

Die vier Musikgruppen teilten sich auch nach der Pause ihre Einsätze. Besondere Höhepunkte boten die Männer mit der Volksweise „Jubilate“ und „Maria, durch den Dornwald ging“ in der Formation als Doppelquartett im Vordergrund der Bühne.

Mit „Freu dich du Welt“ neigte sich das Weihnachtskonzert dem Ende entgegen, bis schließlich das Schlusslied „Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem“ eine Melodie von Georg Friedrich Händel von allen gemeinsam intoniert wurde.

Von Otto Hartl

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