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Ein Elefant attackiert einen Touristen-Jeep im Yala Nationalpark auf Sri Lanka. Heidi Eibl glaubt, dass die großen Tiere von den Führern mit Futter angelockt werden.

Kirchseeonerin berichtet von Angriff

Elefanten-Attacke: Wir hatten Todesangst!

Kirchseeon - Heidi Eibl und ihr Mann aus Kirchseeon wurden im Jeep von einem Elefanten attackiert. Sie glaubt an Absicht von den Führern und sagt: "Dass bisher nichts Schlimmes passiert ist, grenzt an ein Wunder."

Heidi Eibl (65) aus Kirchseeon reist gerne und viel.

Die Geschichte, die durch die Medien ging, kommt Heidi Eibl (65) erschreckend bekannt vor: Ein Elefant attackiert einen Touristen-Jeep im Yala Nationalpark auf Sri Lanka. Vor einem Jahr war Eibl mit ihrem Mann genau dort auf Safari. Die Tour war fast zu Ende, da hält der Fahrer den Jeep an und zeigt ins Gebüsch. „Es raschelte, dann sahen wir einen Elefanten, der zum Spurt ansetzt und direkt auf die Stelle zielt, auf der ich sitze“, sagt unsere Leserin. Mit einem Sprung auf den Schoß ihres Sitznachbarn bringt sich Heidi Eibl vor dem Tier in Sicherheit.

Der Elefant greift sich den Rucksack einer anderen Touristin. „Da hat ein junger Mann den Rucksack gepackt und mit dem Elefanten gerangelt – erfolgreich. Später stellte sich heraus, dass die Frau all ihre Papiere und Wertsachen im Rucksack hatte“, erinnert sich die Frau, die im Kreis Ebersberg wohnt.

Heidi Eibl und ihr Mann reisen viel, besonders seit sie in Rente sind. Aber so etwas hat das Paar aus Kirchseeon noch nicht erlebt. „Die Größe des Tieres ist schon furchteinflößend, und der Rüssel hat einen beeindruckenden Durchmesser“, sagt Eibl. Sie vermutet, dass Touristen und auch Safari-Führer die Tiere füttern und sie deshalb zu den Jeeps kommen. Und glaubt, auf dem Zeitungsfoto den ihr bekannten Elefanten zu erkennen. „Unser Eindruck war, dass solche Aktionen von den Fahrern bewusst als Touristenattraktion gesehen werden. Dass bisher nichts Schlimmes passiert ist, grenzt an ein Wunder.“

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