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Petition läuft

Oberste Baubehörde lenkt ein: B15 neu ausgebremst

Landkreis - Die Bundesstraße „B 15 neu“ wird nicht durch das Atteltal geführt. Dies ist laut CSU-Mandatsträgern das Ergebnis von Gesprächen mit den zuständigen Stellen. Gleichzeitig läuft eine Petition, mit der der Bau der Bundesstraße gänzlich verhindert werden soll.

Die Oberste Baubehörde werde dem Bund zum Jahresende einen Planungsvorschlag unterbreiten, „bei dem das ökologisch sehr wertvolle Atteltal im Süden des Landkreises Ebersberg bei der weiteren Planung verschont bleiben wird“. Das steht in einer am Freitag veröffentlichten Presseerklärung der Christsozialen. Die Oberste Baubehörde habe sich als Zielsetzung vorgegeben, die vorhandene Trassenführung der B15 alt soweit wie möglich einzubeziehen. „Dieses Ergebnis ist für den Landkreis Ebersberg und seine Bürger und für seine wertvolle Landschaft ein herausragender Erfolg“, heißt es in der von Landrat Robert Niedergesäß, Bezirksrat Thomas Huber und der CSU-Landtags-Fraktionsvorsitzenden Christa Stewens unterzeichneten Erklärung. Damit sei „das Thema B 15 neu durch den Landkreis Ebersberg ein für allemal beendet“. Bürger im Süden des Landkreises bräuchten sich „keine weiteren Sorgen um ihre Heimat zu machen“.

Landrat Niedergesäß hatte schon in der jüngsten Sitzung des Kreis-Umweltausschusses auf Nachfrage von Grünen-Kreisrat Max Maier betont, die Gegner der Trasse hätten seine volle Unterstützung. Die Position des Landkreises sei seit vier Jahrzehnten, dass das Atteltal geschützt werden müsse. „Wir ziehen alle an einem Strang“, so Niedergesäß.

Noch weiter geht eine vom Verein „Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse Regensburg-Rosenheim (B 15 neu)“ initiierte Petition an den Bundestag. Sie fordert: „Die B 15 neu wird südlich der A 92 aus dem Bedarfsplan für Bundesfernstraßen gestrichen und nicht in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen.“ Die Trasse durchschneide rücksichtslos die nieder- und oberbayerische Hügellandschaft wegen der zahlreichen Einschnitte und Aufböschungen, so das Argument. Sie trenne Ortsteile und vernichte wertvollen landwirtschaftlichen Boden in einer Breite von bis zu 80 Metern. Und die Trasse durchschneide Naturschutz-, Wasserschutz- und FFH-Gebiete.

Robert Langer

Kontakt

weitere Infos zur Petition im Internet unter www.openpetition.de/petition/online/stop-b15-neu

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