Ganz schön viele: Erstmals machten sich fast 100 Teilnehmer auf zum Dekanatsministrantenzeltlager des Dekanates Ebersberg. Es fand in der Nähe des Rotter Ausees statt. Foto: kn

Nur Petrus will nicht mitspielen

Landkreis Ebersberg - Bei allerschönstem Wetter machten sich 93 Teilnehmer und ihre Gruppenleiter auf ihren Fahrrädern auf den Weg, um miteinander die Woche im Freien zu genießen.

Das Ziel lag in der Nähe des Rotter Ausees. Dabei wurden Wegstrecken von bis zu 50 Kilometer tapfer zurückgelegt.

Mit einem großen Programm unter dem Motto „Helden des Olymp 2.0“ konnten die Ministranten bei verschiedenen Spielen mit- und gegeneinander antreten. Auch bei unterschiedlichen Workshops, wie Specksteine schleifen oder Taschen bemalen gab es die Möglichkeit sich kreativ zu betätigen.

Da es nach dem zweiten Tag nicht mehr aufgehört hatte zu regnen, mussten die Gruppenleiter teilweise bei den Spielen improvisieren und immer wieder Pausen einlegen. Das tat der Stimmung im Zeltlager jedoch keinen Abbruch, denn im Gegenteil, so waren sich die 18 Gruppenleiter einig, gehört dies zu einem Zeltlager dieser Größe einfach dazu.

Auch der Landwirt, dem die Wiese gehört, hatte freundlicherweise den Ministranten geholfen den Zeltplatz mithilfe von Strohballen auszulegen um den Platz noch begehbar zu halten. Wie es bei so einem großen Zeltlager üblich ist, wurde eine Fahne gehisst, die mit viel Engagement und Körpereinsatz vor „Fahnenklauern“ verteidigt wurde. Um die wenigen Regenpausen auszunutzen, ging es für einen Tag zur Schokoladenfabrik Dengel.

Dort wurde die Produktion von Schokolade gezeigt und die Herstellung von Hohlfiguren und Pralinen erläutert. Natürlich gab es auch einiges zu naschen.

Ein Highlight jagte das nächste, und so feierten die Ministranten am Donnerstagabend gemeinsam mit ihren Eltern, Geschwistern und Bekannten einen großen Zeltlagergottesdienst im Freien. Anschließend gab es noch Spanferkel und ein abwechslungsreiches Abendprogramm für die Teilnehmer. Am letzten Tag ging es mit ersehntem Sonnenschein und neu gewonnenen Freunden mit dem Fahrrad wieder nach Hause.

Das Leiterteam wurde anfangs von der Katholischen Jugendstelle gut vorbereitet und sich seiner Verantwortung über dieses große Vorhaben bewusst.

Dass mehrere Pfarreien gemeinsam erstmalig ins Zeltlager aufbrechen und teilweise auch eigene Rituale und Aktionen aufgeben mussten, war allen bewusst.

„Trotzdem sind sich alle sicher, dass dieses Ereignis innerhalb der nächsten Jahre wiederholt werden soll“, waren sich alle einig. ez

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