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Auf dieser Wiese in Landsham (hinten rechts Auohaus Gruber) entsteht das Wohnprojekt.

Startschuss

Hier entsteht eine besondere WG

Im November erfolgt der Spatenstich, Anfang 2018 sollen die ersten Bewohner einziehen: Der Bauausschuss der Gemeinde Pliening hat das generationsübergreifende Wohnprojekt in Landsham beschlossen.

Zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit 18 Einzelzimmern, sowie barrierefreie Büroflächen in Verbindung mit 17 Förder-Wohnungen: Das ist das Projekt, das die „MARO Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen eG“ (Sitz: Neubeuern) in Landsham errichten wird. Der Bauausschuss des Gemeinderats Pliening hat hierfür die Zustimmung erteilt. Laut MARO-Vorstandsvorsitzende Inge Schmidt-Winkler ist der Baubeginn für November geplant, „die Bezugsfähigkeit ist für das 1. Quartal 2018 vorgesehen“. Das Projekt werde finanziert aus Förderzuschüssen der Regierung von Oberbayern, Eigenmitteln aus Genossenschaftsanteilen, sowie aus Darlehen der bayerischen Landesbodenkreditanstalt (LaBo) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), da der Komplex in Energieeffizienzhaus-Standard errichtet werde.

In den beiden Wohngemeinschaften werden laut Schmidt-Winkler „Menschen mit Demenz oder Pflegebedarf betreut, deren Angehörige Entlastung bei Pflege und Betreuung suchen, jedoch weiterhin die Verantwortung behalten möchten“. Eine Versorgung in kleinen Gruppen von neun Mietern, in Verantwortung der Angehörigen und Betreuer statt durch einen Träger, spreche gerade jene Menschen an, die ihren (demenzkranken) Verwandten nicht ins Heim geben möchten, informiert MARO in einer Pressemitteilung. Durch ambulante Dienste werde eine Versorgung an 24 Stunden und sieben Tagen die Woche sichergestellt. „Der Personalschlüssel liegt dabei deutlich über den Standards in Pflegeheimen.“ MARO selbst übernehme keine Pflege oder Betreuung, „diese werden stets durch ambulante Pflege- und Betreuungsdienste vor Ort erbracht“.

Mit der Vergabe der Förderwohnungen habe man bereits begonnen, berichtet Inge Schmidt-Winkler. Interessenten können sich direkt bei der MARO über die Details zu Mitgliedschaft, Bewerbung und Vergabeverfahren informieren. „In regelmäßigen Bewohnertreffen werden alle zukünftigen Mieter in die Planung und Gestaltung eingebunden."

Armin Rösl

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