Wohin mit dem Kriegerdenkmal? Der Streit in Hohenlinden ist darüber noch nicht zu den Akten gelegt worden. Foto: jödo

Das Hohenlindener Kriegerdenkmal wird wohl verschoben

Hohenlinden - Der Konflikt schwelt schon länger. Eine endgültige Lösung ist noch nicht in Sicht. Die Rede ist von der Idee der Städteplaner, den Standort des Kriegerdenkmals zu verändern, um den künftigen Platz besser überplanen zu können.

Jetzt stellte das beauftragte Münchner Architektenbüro seine aktuellen Ideen im Gemeinderat vor. In erster Linie ging es dabei um Verkehrsfragen, am Rande aber eben auch um den Dauerbrenner Kriegerdenkmal. Sicher scheint nur: Eine Verschiebung der Gedenkstätte ist wohl nicht zu verhindern.

Drei Varianten stehen derzeit zur Disposition. Eine Verlegung von der rechten zur linken Seite der Kirche direkt vor den Eingang zum Friedhof ist offenbar noch nicht endgültig vom Tisch, wurde aber von der Krieger- und Reservistenkameradschaft bereits vehement abgelehnt. Beim Vorschlag zwei geht es um eine Verschiebung um lediglich gut fünf Meter mit Drehung um 90 Grad, um das Denkmal in eine noch zu schaffende Baumgruppe integriert zu können. Für die Krieger und Reservisten erscheint diese Idee zumindest diskutabel. Vorschlag drei, und der war vielen bislang neu, beinhaltet eine Verlegung auf eine Grünfläche vor dem Rathaus. Was bei den Kriegern besonders störend empfunden wird, ist die Tatsache, dass Blumenbeete am Fuße des Gedenksteins von den Planern offenbar nicht vorgesehen sein sollen. In Kürze werde es intensive Gespräche geben, deutete Bürgermeister Maurer an.

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