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In der Zinngießergasse wird neu gebaut. Im Bauausschuss ging es um die Frage, wie viele Stellplätze nötig sind.

Bausachen

Feilschen um Stellplätze

Markt Schwaben - Weniger Besucherparkplätze als ursprünglich vorgesehen will ein Bauwerber in der Zinngießergasse ausweisen. Darüber hat jetzt der Haupt- und Bauauschuss in Markt Schwaben entschieden.

Für ein aktuelles Bauvorhaben in der Zinngießergasse in Markt Schwaben, bei dem ein altes Gebäude durch einen Neubau mit zehn Wohneinheiten ersetzt werden soll, erteilte Mitte Juli 2016 das Landratsamt Ebersberg bereits eine Baugenehmigung. Diese enthält unter anderem die Vorgabe, dass insgesamt 16 Stellplätze für Kfz verwirklicht werden müssen. Fünf davon sind für Besucher bereitzuhalten und müssen als solche auch gekennzeichnet werden, heißt es ausdrücklich. 

Da die Bewohner nach Ansicht des Eigentümers in der Regel nicht jeden Tag Besuch haben und somit diese Parkplätze leer stehen würden, wurde nunmehr der Antrag gestellt, die Zahl der Besucherparkplätze auf nur noch einen bis zwei zu verringern. Genau damit beschäftigte sich jetzt der Haupt- und Bauausschuss (HUBA) in seiner August-Feriensitzung. 

Dabei fiel auf, dass zwei der fünf geforderten Besucherparkplätze in der Tiefgarage ausgewiesen wurden. „Das ist schlecht zu organisieren und fast nicht möglich“, meinte Ratsherr Heinrich Schmitt (CSU) – und fand im Gremium für seine Forderung Zustimmung, alle Besucherparkplätze oberirdisch auszuweisen.

 Abstimmen ließ Vizebürgermeister Albert Hones (CSU) in Abwesenheit von Bürgermeister Georg Hohmann (SPD) – er befindet sich im Urlaub – über die Zahl der Besucherparkplätze. Mit 6:4 Stimmen einigte sich das Gremium auf drei Besucherplätze, die allesamt oberirdisch anzubringen sind. 

Für diesen Vorschlag stimmten acht Gemeinderäte, die Ausschussmitglieder Sascha Hertel (ZMS) und Susanne May (SPD) votierten dagegen. Die Entscheidung fiel mit dem Hinweis, dass die Gesamtzahl an Parkplätzen für den Neubau mit 16 unberührt bleiben müsse.

dul

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