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Im Westen der Gemeinde, angrenzend ans Burgerfeld, soll neuer Gewerbegrund entstehen.  

Gewerbe in Markt Schwaben

Neue Flächen sollen im Westen entstehen

Bürgermeister Georg Hohmann hat in den vergangenen Wochen und Monaten schon öfter betont, dass Markt Schwaben für die Ansiedelung von neuem Gewerbe offenbar überaus attraktiv ist (wir berichteten bereits kurz). „Ich bekomme laufend Anfragen“, betonte der Rathauschef auch am Rande der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates wieder. Leider hatten bisher entsprechende Bauflächen gefehlt. Doch genau das könnte sich bald ändern, wie der Bürgermeister einräumte. Denn innerhalb von ein paar Tagen sind voneinander unabhängig entsprechende Anträge der CSU, der SPD und von den Grünen im Rathaus eingegangen, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Das bestehende Gewerbegebiet Burgerfeld nach Westen weiter auszudehnen.

 Mit Blick auf die Landkarte der Gemeinde Markt Schwaben und in Kenntnis um die wenige noch vorhandenen Flächen der kleinsten Gemeinde im Landkreis Ebersberg ein Schritt, der sich in Ermangelung von Alternativen schon seit geraumer Raum geradezu abzeichnete. Der Vorstoß wird im Marktgemeinderat auf deutliche Mehrheiten treffen. Denn die CSU verfügt bekanntlich über acht Sitze, die SPD hat sechs und die Grünen drei Stimmen. Dazu kommt noch die Stimme von Bürgermeister Hohmann. Sollten sich die Freien Wähler (fünf Mandate) und die ZMS (Zukunft Markt Schwaben) mit zwei Stimmen dagegen entscheiden, ergibt sich noch immer eine klare Mehrheit von 18:7 Stimmen.

 Die Realisierung mit dem Verkauf von Bauparzellen für Gewerbe würde willkommenes Geld in den Gemeindesäckel spülen. Finanzen, die Markt Schwaben dringend gebrauchen kann. Bekanntlich hat sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren bewusst verschuldet, um ein paar längst fällige Projekte umzusetzen. Straßensanierungen, großräumiger Hochwasserschutz im Einzugsbereich Hennigbach und die Gründung vom Kommunalunternehmen kostete viel Geld. Das Projekt Schule kommt noch hinzu und wird weitere Millionen verschlingen. Stark belastet wird der Haushalt zudem der Betrieb vom Hallenschwimmbad und Sportpark. Praktisch durchwegs „Pflichtaufgaben“, die vom Marktgemeinderat kaum abgelehnt werden kann.

 Da käme die Erweiterung des Gewerbegebietes gerade recht. „Dabei legen wir Wert auf geeignete Firmen die in Markt Schwaben Gewerbesteuer zahlen“, fordert in ihrem Antrag die CSU – und findet bei der örtlichen SPD und den Schwabener Grünen Zustimmung. 

dul

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