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Die Parkscheibe reicht vorerst weiterhin, um in Markt Schwaben seinen Pkw citynah abzustellen.  

Parken im Ortskern

Mehr Kontrollen statt Automaten

Markt Schwaben - Heiß diskutiert wurde zuletzt, ob in Markt Schwaben Parkuhren eingeführt werden sollen. Vorläufig heißt die Antwort: Nein.

Wenn das mit der Kontrolle der Parkscheiben beauftragte Personal nicht die nötige Zeit zum Kotrollieren bekommt, werden Parksünder nur in seltenen Fällen zur Rechenschaft gezogen. So war es bisher auch in Markt Schwaben, wo vor allem rund um den Marktplatz zu wenig freie Parkplätze zur Verfügung stehen. „Wenn die Leute die Parkscheibe alle zwei Stunden weiterdrehen können, ohne dass es kontrolliert wird, sind solche Plätze oft sogar den ganzen Tag zugeparkt“, erklärte Georg Hohmann in der Sitzung vom Umwelt-, Verkehrs-, Sozial- und Kulturausschuss (UVSK). 

Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, war bereits das Aufstellen von gebührenpflichtigen Parkuhren im Gespräch (wir berichteten). Doch dazu wird es vorerst nicht kommen, zumindest über den Winter bleibt alles wie zuletzt. Im UVSK einigte man sich nämlich auf den Vorschlag der Verwaltung, dem Gemeinderat zu empfehlen, ab 1. April 2017 zunächst für ein halbes Jahr die Zahl der Kontrollstunden von derzeit 60 auf dann 120 pro Monat zu erhöhen. Nach der Datenauswertung für diesen Zeitrahmen soll der Marktgemeinderat eine endgültige Entscheidung treffen. Bis 2014 lag die Zahl der Kontrollstunden für ganz Markt Schwaben bei lediglich 30 Stunden im Monat. Dieser Wert wurde mit Marktgemeinderatsbeschluss im September 2014 auf 60 Stunden je Monat verdoppelt. Seither wurde im Schnitt drei Stunden pro Tag kontrolliert, trotzdem mehrten sich die Beschwerden über Dauerparker und Missbrauch durch Angestellte verschiedener Betriebe.

 „Wir müssen mit den Firmen darüber reden, dass Parkzonen mit Zulassung für einige Stunden ihren Kunden überlassen werden sollten und nicht Angestellte belegen dürfen“, betonte Georg Hohmann. „Außerdem kann der ruhende Verkehr der Marktgemeinde nicht in nur drei Stunden täglich nachhaltig überwacht werden.“ Nicht Parkautomaten mit Gebühren seien die Lösung, sondern bessere Kontrollen, meinte der Bürgermeister. Während Hubert Bauer (ZMS) anregte, von derzeit 60 auf nur 90 Kontrollstunden aufzustocken, waren sich alle übrigen UVSK-Ausschussmitglieder einig, dass nur die Verdoppelung den gewünschten Erfolg bringen könne. Katrin-Maria de Laporte vom Ordnungsamt bestätigte auf Anfrage, dass Kontrolleure nicht nur Parksünden in Parkzonen ahnden, sondern natürlich alle verkehrswidrig parkenden Fahrzeuge in der gesamten Marktgemeinde.

dul

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