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Der neue Seniorenbeirat in Markt Schwaben mit der Gemeindemitarbeiterin Angela Freise und Bürgermeister Georg Hohmann 

Erstmals gibt es einen Seniorenbeirat in Markt Schwaben

Die ältere Generation hat eine Lobby

Markt Schwaben  Der Seniorenbeirat der Marktgemeinde Markt Schwaben ist nicht mehr nur in den Startlöchern, sondern, um in der Sportlersprache zu bleiben, inzwischen losgelaufen.

Mit der Überreichung von entsprechenden Ernennungsurkunden durch Bürgermeister Georg Hohmann hat das sechsköpfige, ehrenamtliche Gremium jetzt seine Arbeit auch formell aufgenommen. Dem Beirat gehören Inge Schneider, Günther Bauernschmidt, Rolf Jorga als Sprecher bzw. Vorsitzender, Alfred Massi, Heinrich Preitnacher und Erich Siegert an. Die Mitglieder wurden Anfang Mai vom Marktgemeinderat für zwei Jahre ernannt.

 „Der Seniorenbeirat hat das Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde zu stärken und zu sichern. Er arbeitet überparteilich und ist konfessionell nicht gebunden“, sagte Hohmann am Rande einer Zusammenkunft im Rathaus. Der Beirat solle beraten und unterstützen und bei Bedarf eigene Aktivitäten durchführen, hieß es. Die Schaffung eines solchen Gremiums ging seinerzeit auf eine Initiative der CSU zurück, dem ein entsprechender Grundsatzbeschluss des Marktgemeinderates folgte. In der Verwaltung hatte sich die Sachgebietsleiterin „Bürger und Familie“, Angela Freise, stark engagiert, dass ein Seniorenbeirat überhaupt entstehen konnte. Inzwischen haben sich auch schon in anderen Kommunen entsprechende Beiräte formiert. Sie alle verstehen sich als Vernetzungs- und Kommunikationsgremium für die Zusammenarbeit vor Ort, mit anderen Kommunen und als Ansprechpartner des Landratsamtes.

 Vordringliche Aufgabe sei es nunmehr, so Rolf Jorga, dass sich alle Mitglieder schnell in die komplexe Materie einarbeiteten. Dazu sollen jetzt lokale und regionale Angebote wahrgenommen werden. Ziel müsse sein, dass alle in den Themenfeldern Pflege, Gesundheit und Seniorenbetreuung auf einem halbwegs gleichen Wissensstand kämen. Jorga betonte, dass eine gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt angestrebt werde. Zugleich werde man alle Anstrengungen unternehmen, als ehrenamtliches Gremium auch von möglichst vielen in der Marktgemeinde wahrgenommen zu werden.

 Wichtig aus Jorgas Sicht werde sein, auch die älteren Mitbürger zu erreichen, die sonst alleine in ihren vier Wänden lebten, die Öffentlichkeit weitgehend scheuten und so nach und nach vereinsamten. Um an diesen Kreis älterer Mitbürger heranzukommen, brauche es jedoch die Mithilfe vieler im Ort.

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