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Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag  beim Herbstmarkt 2016 in der Schwabener City.

Herbstmarkt 2016

Superstimmung und Superwetter

Was war es nur? Das Süßliche von frischgebackenen Waffeln vielleicht? Die Wolke aus herzhaften Düften, die aus der alternativen Hamburger-„Schmiede“ aus Nürnberg nebenan herüberwehte? Etwa das Gemisch von beidem in der Nase? Oder war es das Würzige in der Luft, das vom Käsestand herüberkroch – vermengt mit dem vertrauten Geruch traditioneller Würstl- und Steakspezialitäten vom ehrwürdigen Metzgermeister? Auf jeden Fall hatte der Herbstmarkt den Besuchern eine Menge zu bieten am gestrigen, für manchen doch ziemlich überraschend sonnenüberfluteten Sonntagnachmittag rund um den Schwabener Marktplatz.

 Eine Menge Hochwertiges gab es dort, um es mal so zu sagen. Ein Ziel der Veranstalter, das sich hartnäckig haltende Image eines Schwabener Billigwaren-, Strumpf- und Sockenmarktes abzulegen, ist jedenfalls längst erreicht. Gut 50 Schausteller gaben sich diesmal die Ehre. Und sorgten für gute Stimmung und aufgehellte Mienen beispielsweise beim Rathauschef, der Chefin des Ordnungsamtes oder den Funktionären von „Markt Schwaben 2030“, die sich diesmal zusammen mit der Gemeinde um das Gelingen des Jahreszeitenmarktes kümmerten.

 Ganz ohne Misstöne ging das alles freilich nicht ab, doch davon bekam man gestern auf dem Marktplatz und in den benachbarten Straßen so gut wie nichts mit. Besonders die örtliche Gastronomie hätte sich, so war zu vernehmen, gewünscht, man wäre bei der Erstellung eines neuen Konzepts – erstmals mit mehreren Spezial-Wagen für besondere kulinarische Angebote – etwas frühzeitiger und ein wenig mehr ins Boot geholt worden.

 Gute Geschäfte soll es dem Vernehmen nach dennoch vielerorts gegeben haben. Dabei gab es diesmal so etwas wie die Qual der Wahl, an welchem Stand man sich denn diesmal den Bauch vollzuschlagen gedachte. Dekoratives fehlte, abseits vom Essbaren, ebenso wenig wie Handwerkliches aus der Lederwerkstatt. Selbst Hobby-Dentisten konnten sich wieder mal eindecken mit Werkzeug.

 Ganz Nützliches hatte die Feuerwehr zu bieten. An ihrem Stand priesen sie hochwertige Rauchmelder an. Alles andere als Baumarktqualität. Der Hintergrund: Ende 2017 werden solche Warngeräte in Bayern in Bestandshäusern Pflicht. Betrieben werden müssen sie in allen Zimmern, in denen Personen schlafen sowie in jedem Flur, der zu Aufenthaltsräumen führt. Mit Blick auf die Gesetzesregelung ist zwar noch ein wenig Zeit. Sich frühzeitig darum zu kümmern, kann aber gewiss nicht schaden.

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