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Auf die Erweiterung des Bürgerhauses müssen die Poinger noch mindestens fünf Jahre warten. Die Maßnahme ist auf die Warteliste für nach 2020 gesetzt worden.

Haushalt

Bürgerhaus bleibt auf der Warteliste

Wegen der Großbauprojekte wie Schulneubauten und Bahnunterführung muss die Gemeinde Poing einige Maßnahmen verschieben. Unter anderem die Erweiterung des Bürgerhauses.

Das Bürgerhaus, so wie es heute steht, ist lediglich der erste von zwei Bauabschnitten. An der Nordseite soll die Erweiterung erfolgen, angedacht ist unter anderem ein größerer Veranstaltungssaal. Dieses Projekt schiebt die Gemeinde schon seit Jahren vor sich her – und wird es weiter tun. Bei der Präsentation des Haushalts für 2017 und des Finanzplans bis 2020 (siehe gestrige Ausgabe unserer Zeitung) stellten Bürgermeister Albert Hingerl und Kämmerer Holger Schmidt eine Warteliste vor. Darin enthalten sind Maßnahmen, die wegen aktuell notwendiger Investitionen frühestens ab dem Jahr 2020 umgesetzt werden können.

Neben dem zweiten Bauabschnitt des Bürgerhauses, dessen Kosten mit 15 Millionen Euro veranschlagt sind, finden sich darauf noch die Erweiterung des Park-&-Ride-Platzes am S-Bahnhof Grub (250.000 Euro), eine mögliche Aufstockung des Schulschwimmbades (welches in den kommenden Jahren gebaut wird) für Klassenzimmer (eine Million Euro), sowie der Austausch des Kiesbodens auf dem Volksfestplatz (200.000 Euro). Außerdem stellt die Gemeinde in Sachen neuer Bahnunterführung am Poinger S-Bahnhof den Einbau einer öffentlichen Toilette (100.000 Euro) zurück, sowie den Rückbau der Kindertagesstätte an der Seerosenstraße 17 (165.000 Euro).

Die Gesamtsumme der Vorhaben, die auf der Warteliste stehen: knapp 16,8 Millionen Euro.

Darüber hinaus teilten Hingerl und Schmidt mit, welche Maßnahmen aus der Warteliste 2016 herausgefallen sind, weil sie entweder erneut verschoben oder ganz gestrichen wurden. Wie die energetische Sanierung der AWO-Kindertagesstätte Birkenallee (400.000 Euro); ein Teil davon (Erneuerung der Fensterfronten inklusive Beschattung, gesamt 195.000 Euro), ist für 2019 geplant, „die übrigen Sanierungsmaßnahmen sind momentan nicht vorgesehen“, heißt es im Haushaltsbericht.

Eine weitere Sanierungsmaßnahme, die heuer nicht umgesetzt und stattdessen erneut verlegt worden ist, ist der Austausch der Fenster im Rathaus-Hochhaus sowie die Optimierung der dortigen Heizungsanlage (gesamt: 600.000 Euro). Beides ist nun für die Jahre 2018/2019 vorgesehen.

Erst ein Jahr später, 2020, soll die energetische Sanierung der drei noch ausstehenden Fassadenseiten der gemeindeeigenen Mietshäuser an der Wittelsbacher Straße 13 bis 13c in Poing-Süd erfolgen (200 000 Euro), sowie die Sanierung der Südseite des Mehrfamilienhauses an der Römerstraße Nummer 52/54 (400.000 Euro).

Wie berichtet, hat die Gemeinde Poing aktuell und in den nächsten Jahren mehrere Großbaustellen. Dazu gehören unter anderem der Neubau einer Grundschule und zweier Kindertagesstätten im Zauberwinkel (gesamt: 18,6 Millionen Euro), Abbruch und Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße (21,7 Millionen Euro, vier Millionen Euro davon werden vom Freistaat Bayern bezuschusst), sowie der Bau einer neuen Bahnunterführung in der neuen Ortsmitte (10,65 Millionen Euro, wovon knapp fünf Millionen Euro bezuschusst werden.

Armin Rösl

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