Große Bilanz nach fünf Jahren

Poing - Der Termin fürs nächste Poinger Volksfest steht fest: 7. bis 16. Juli 2017. Am Programm wird schon jetzt gefeilt, im Hintergrund ändern sich die Zuständigkeiten - und es gibt den Vorschlag, einen Förderverein zu gründen.

Die Hauptverantwortlichen und -organisatoren des Poinger Volksfestes haben untereinander die Zuständigkeiten neu aufgeteilt. Bernd Furch aus Haag, der bislang das Festzelt betrieben hat, wird sich künftig um die Organisation und insbesondere um den Vergnügungspark kümmern, Manuel Scheyerl und Stefan Staudinger übernehmen das Festzelt. Die beiden führen zudem - wie in den vergangenen Jahren auch - die „Poinger Wiesnalm“. „Der Besucher wird keine Veränderungen bemerken“, sagt Scheyerl. Das Festzelt werde dieselbe Größe haben wie bisher, auch beim Personal bleibe alles wie gehabt. Und die Privatbrauerei Schweiger aus Markt Schwaben ist ebenfalls weiter im Boot.

Nachdem heuer das Volksfest zum fünften Mal stattgefunden hat, haben die Organisatoren und die Gemeinde Poing zusammen mit dem Festkomitee (bestehend aus Vereinen und Gewerbeverband) am Donnerstagabend in einer Sitzung eine Gesamtbilanz gezogen. Tenor: „Die Qualität des Volksfestes soll bestehen bleiben - und es wird weiterhin zehn Tage dauern“, berichtet Bürgermeister Albert Hingerl. In dem Gespräch habe man überlegt, ob und an welchen Stellschrauben man drehen müsse, um die Poinger Wiesn noch attraktiver zu gestalten.

Das Volksfest, das nächstes Jahr von Freitag, 7. Juli, bis Sonntag, 16. Juli, stattfinden wird, hat sich in den ersten fünf Jahren zu einer beliebten Veranstaltung gemausert. Nicht nur bei Besuchern aus Poing und der Umgebung, sondern auch bei den Schaustellern. „Wir haben für nächstes Jahr bereits attraktive Bewerbungen vorliegen“, berichtet Manuel Scheyerl. „Bei den Schaustellern ist Poing ein gern gesehenes Fest.“

Am Programm fürs Festzelt und die „Wiesnalm“ wird auch schon gearbeitet, unter anderem wird es 2017 wieder die Wahl zum „Poinger Volksfest-Madl“ der Ebersberger Zeitung geben.

Für eine gute Idee hält Bürgermeister Albert Hingerl den Vorschlag von Bernhard Finauer: Der Vorsitzende des Poinger Trachtenvereins Aubergler hat in der Sitzung am Donnerstagabend angeregt, einen „Förderverein Volksfest Poing“ zu gründen. Ähnlich dem Volksfestverein in Ebersberg, dessen mehr als 1000 Mitglieder jährlich 20 Euro Beitrag zahlen für die Durchführung des dortigen Volksfestes.

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