+
Mit einem Theaterstück erinnerte das Personal an die vielen Umzüge der Kita bis zur endgültigen Bleibe im Zauberwinkel. Bürgermeister Albert Hingerl (re.) gratulierte.

10 Jahre Kita Zauberwinkel

Kinder, wie die Zeit vergeht

Nach zahlreichen Umzügen hat die Kindertagesstätte des Familienzentrums Poing vor fünf Jahren endlich ein eigenes Zuhause bekommen. Dort wurde jetzt der 10. Geburtstag gefeiert. 

Nicht langatmige Grußworte, sondern ein selbst geschriebenes und inszeniertes Theaterstück mit dem Titel „Die Reise durch das Zauberland“ haben das Jubiläumsfest zum 10. Geburtstag der Kindertagesstätte des Familienzentrums, die seit fünf Jahren im Zauberwinkel ihr Zuhause hat, geprägt. Es beschrieb auf anschauliche Weise die Odyssee der Einrichtung, bis sie ihr endgültiges Ziel an der Gebrüder-Grimm-Straße erreicht hatte.

Bärbel Kellendorfer-Schmid, Kita-Beauftragte des Familienzentrums, kündigte zu Beginn des Abends an: „Heute feiern wir ohne Kinder, heute soll das tolle Personal im Mittelpunkt stehen“. Hierfür wurde eigens die Unterhaltungsband „Massel Tov“ engagiert.

Vor Theater und Musik erinnerte Susanne Knott, Vorsitzende des Familienzentrums, an die Anfangszeit der Kindertagesstätte: „Als wir im Jahr 2006 Erzieherinnen suchten, mussten wir 150 Bewerbungen bearbeiten. Heute fehlt der Berufssparte das Fachpersonal.“

Der Weg der Einrichtung von der Gründung bis zum endgültigen Ziel sei sehr mühsam und vielfältig gewesen. Erstes Zuhause war das ehemalige Gebäude des Wasserzweckverbandes gegenüber dem Rathaus – für insgesamt 40 Krippen- und 30 Hortkinder. Dann mussten Kinder und Betreuer aus dem Backsteinhaus raus und ins Holzgebäude am Schulzentrum Poing-Nord umziehen. Danach ging’s in Container in unmittelbarer Nähe. Es wurde ein Garten mit Spielplatz angelegt, ehe das Bürgerhaus die nächste Bleibe war. „Das bedeutete immer wieder neue Wege für Kind und Eltern“, berichtete Knott und bilanzierte: „Insgesamt mussten bis zum endgültigen Zuhause hier im Zauberwinkel neun Umzüge bewältigt werden.“

Der Hort, in dem derzeit 46 Schulkinder betreut werden, sei immer noch nicht am Ziel. Er ist derzeit in den ehemaligen Räumen der Kreissparkasse an der Marktstraße in der neuen Ortsmitte untergebracht. Der Umzug ist für September 2019 vorgesehen, wenn in der neuen Grundschule im Zauberwinkel Räumlichkeiten frei werden.

Poings Bürgermeister Albert Hingerl sprach von „bewegten Jahren“, die das Familienzentrum und insbesondere die Kita hinter sich habe. Lob kam von der SPD-Landtagsabgeordneten Doris Rauscher, die in der ersten Zeit selbst in die Kinderbetreuung in Poing eingebunden war.

Alle Erlebnisse, die Umzüge und die damit einhergegangenen Probleme mit den einzelnen Standorten haben die Erzieherinnen Antje Schwende und Gerlinde Döringer als Komödie „Die Reise durch das Zauberland“ bravourös aufgearbeitet. Die Gäste hatten ihren Spaß an den Zauberkünsten von „Frau Freude“ (Isabella Weber), der zerstörerischen „Frau Unmut“ (Jennifer Janz), den „Kindern“ Sabine Irlacher und Julia Stegemann sowie an allen anderen Schauspielern.

dul

Mehr zum Thema

Auch interessant

<center>Honigschlehe</center>

Honigschlehe

Honigschlehe
<center>Bayerische Crossover-Tapas</center>

Bayerische Crossover-Tapas

Bayerische Crossover-Tapas
<center>Die Knödel-Revolution</center>

Die Knödel-Revolution

Die Knödel-Revolution
<center>Süße Weihnachtsbäckerei</center>

Süße Weihnachtsbäckerei

Süße Weihnachtsbäckerei

Meistgelesene Artikel

Erdbeben schüttelt Poing durch: Hier war das Epizentrum

Poing - Ein lauter Knall holte am frühen Mittwochmorgen viele Poinger vorzeitig aus dem Schlaf. Der Grund: ein leichtes Erdbeben mit Epizentrum in der Nordgemeinde. Der …
Erdbeben schüttelt Poing durch: Hier war das Epizentrum

Ausgebüxt: Kleinkind allein und schuhlos im eiskalten Poing unterwegs

Poing - Alleine, ohne Jacke und mit nur einem Schuh lief am Montag ein Kleinkind bei Eiseskälte  durch Poing. Die Geschichte ging gut aus.
Ausgebüxt: Kleinkind allein und schuhlos im eiskalten Poing unterwegs

Willkommen in Poing!

Poing - Das Landesjugendwerk Bayern hat in Poing ein einmaliges Projekt gestartet. Am Ende soll ein „Willkommens-Wapperl“ entstehen, das sich jeder aufs Auto, auf die …
Willkommen in Poing!

Kommentare